York–Durham Heritage Railway

Die York–Durham Heritage Railway (YDHR) ist eine normalspurige Museumseisenbahn nördlich von Toronto in den Regionen York und Durham von Ontario.

Die York-Durham Heritage Railway verkehrt ohne Zwischenhalte auf der Metrolinx-Strecke zwischen dem Bahnhof Uxbridge und der GO-Transit-Station Stouffville. Auf der Strecke von Lincolnville bis Stouffville teilt sie sich die Gleise mit den GO-Transit-Vorortzügen. Die Hin-und Rückfahrt dauert insgesamt etwa 2½ Stunden. Der Betrieb wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern der York–Durham Heritage Railway Association durchgeführt.

Fahrplanmäßige Züge verkehren an Wochenenden von Juni bis Mitte Oktober. Sie werden von der Alco RS-11 Diesellok #3612 gezogen, die 1956 für die Duluth, Winnipeg & Pacific Railway gebaut worden war. Es gibt historische Personenwagen aus den 1910er und 1920er Jahren sowie Leichtbauwagen von 1954.

Die Eisenbahnwagen werden unter freiem Himmel im Bahnbetriebswerk an der Ecke von Railway Street und King Street West in Uxbridge abgestellt

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. Es gibt mehrere Lokschuppen und Remisen auf dem Gelände. Das historisch wertvollste Gebäude ist das 1904 errichtete Bahnhofsgebäude von Uxbridge.

Die sogenannte Uxbridge Subdivision wurde 1871 von der Toronto and Nipissing Railway als Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 3 Fuß 6 Zoll (1067 mm) erbaut. Die miserablen finanziellen Erträge in den späten 1870er Jahren verstimmten die Anteilseigner, die meinten, dass die Schmalspurbahn für den Frachttransport nicht effektiv genug sei

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, obwohl die Bahn bessere Zahlen als ihre Nachbarn aufwies. Die Strecke wurde daher 1882, kurz nachdem sie von der Midland Railway erworben worden war, auf Normalspur umgespurt. Nach mehreren Firmenzusammenschlüssen wurde sie 1923 Teil der Canadian National Railway (CN).

In den 1980er Jahren legte CN die Strecke still. Die Gleise nördlich von Uxbridge wurden abgebaut, aber die Strecke südlich davon wurde von GO-Transit (heute Metrolinx) erworben, um sie für einen möglichen Pendlerverkehr von Uxbridge nach Toronto zu erhalten. Bis dieser eingeführt wird, ist die York–Durham Railway der alleinige Betreiber der Strecke nördlich des Bahnhofs Lincolnville.

Koordinaten:

Boston College

Das Boston College ist eine private Forschungsuniversität in Chestnut Hill, einem Vorort von Boston im Bundesstaat Massachusetts. 1863 gegründet

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, ist sie die älteste und zweitgrößte Jesuitenhochschule in den Vereinigten Staaten. Sie ist Mitglied in der 1870 gegründeten Association of Jesuit Colleges and Universities, der Organisation der 28 US-amerikanischen Jesuitenhochschulen. Derzeit sind insgesamt 9.019 Studenten in Boston immatrikuliert.

Die Sportteams des Boston College sind die Eagles. Die Hochschule ist seit 2005 Mitglied der Atlantic Coast Conference, eine der ältesten Ligen für US-amerikanischen Universitätssport.

Die Boston College School of Theology and Ministry wurde am 1. Juni 2008 gegründet. Vorläufer waren die Weston Jesuit School of Theology und das Institute of Religious Education and Pastoral Ministry (IREPM).

Gemäß der von Papst Johannes Paul II. verfassten Apostolischen Konstitution Sapientia Christiana „Über die kirchlichen Universitäten und Fakultäten“ vom 15. April 1979 und der Verordnungen der Kongregation für das Katholische Bildungswesen am 18. Juni 1986 erfolgte die päpstliche Anerkennung der beiden Vorläuferorganisationen.

Das Weston College eröffnete 1922 als Fakultät für Philosophie der Ordensprovinz der Jesuiten in Neu England. Die theologische Fakultät wurde als Priesterseminar 1927 eingerichtet. 1929 erfolgte die stattliche Anerkennung durch den Bundesstaat Massachusetts; 1932 die päpstliche Anerkennung. 1956 wurde am Weston College das New Testament Abstracts erstmals veröffentlicht, das heute zu der weitverbreitetsten neutestamentlichen Zeitschrift weltweit gilt. 1959 wurde das Weston College den universitären Strukturen des Boston College angeglichen. Nach dem Vaticanum II. erfolgte die Gründung des zum Boston Theological Institute (BTI) durch das Weston College zusammen mit dem Boston College und weiteren fünf theologischen Instituten. Es wurde zudem erstmals auch Nichtmitglieder des Jesuitenordens aufgenommen; ab 1972 auch Laien. 1968 erfolgte die Aufnahme des Weston College in die Association of Theological Schools. 1974 erfolgte die Umfirmierung auf Weston School of Theology, 1994 auf Weston Jesuit School of Theology. 2008 der Zusammenschluss mit dem Boston College.

Boston College | Clemson | Duke | Florida State | Georgia Tech | Louisville | Miami | North Carolina | North Carolina State | Notre Dame&nbsp

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;| Pittsburgh | Syracuse&nbsp

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Koordinaten:

Thomas J. McIntyre

Thomas James McIntyre (* 20. Februar 1915 in Laconia, New Hampshire; † 8. August 1992 in Palm Beach, Florida) war ein US-amerikanischer Politiker.

McIntyre besuchte die Manlius Military School in Manlius, New York, das Dartmouth College in Hanover, New Hampshire und die Law School der Boston University. 1940 wurde er für Verhandlungen am New Hampshire Supreme Court zugelassen. 1942 bis 1946 diente McIntyre in der US Army. Bei seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst bekleidete er den Rang eines Major. Er kehrte wieder in seine Heimatstadt zurück und war von 1949 bis 1951 Bürgermeister von Laconia.

1954 kandidierte McIntyre erfolglos für einen Sitz im US-Repräsentantenhaus. Erst 1962, als er am 6. November in einer Nachwahl in den US-Senat gewählt wurde, um den vakanten Sitz von Henry Styles Bridges neu zu besetzen, gelang es ihm, ein Mandat für den Kongress zu erringen. Er löste damit Maurice J. Murphy ab, der den Sitz bis zur Wahl von McIntyre besetzt hatte. McIntyre vertrat den Bundesstaat New Hampshire nun vom 7. November 1962 bis zum 3. Januar 1979 als demokratischer Senator im US-Senat. Bei den Wahlen 1978 konnte er seinen Sitz nicht verteidigen.

Nach dem Ende seiner politischen Karriere lebte McIntyre in seiner Heimatstadt Laconia und in Tequesta, Florida. Er starb 1992 in Palm Beach und wurde auf dem St. Lambert Cemetery in Laconia beigesetzt mcm taschen sale.

Klasse 2: Wingate | Livermore | Olcott | Gilman | Thompson | Morril | S. Bell | Hubbard | Woodbury | Jenness | Cilley | Hale | Atherton | Williams | Hale | Cragin&nbsp

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;| Rollins | Pike | Cheney | Chandler | Marston | Chandler | Burnham | Hollis | Keyes | Bridges&nbsp

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;| Murphy | McIntyre | Humphrey | Smith | Sununu | Shaheen

Klasse 3: Langdon | Sheafe | Plumer | Parker | Cutts | Mason | Storer | Parrott | Woodbury | Hill | Page | Pierce | Wilcox | Atherton | Norris | Wells | J. Bell | Clark | Fogg | Patterson | Wadleigh | C. Bell | Blair | Gallinger | Drew | Moses | Brown | Tobey | Upton | Cotton | Wyman | Cotton | Durkin | Rudman | Gregg | Ayotte

Boy Lornsen

Boy Lornsen (* 7. August 1922 in Keitum auf Sylt; † 26. Juli 1995 ebenda) war ein deutscher Bildhauer und Schriftsteller.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges schrieb sich der ehemalige Flieger und Funker Lornsen an der Landeskunstschule Hannover für das Fach Plastik ein und absolvierte darin eine Ausbildung zum Steinmetz- und Steinbildhauermeister. In diesem Beruf war er, u. a. in seiner Werkstatt in der Wurtleutetweute in Brunsbüttel, bis in die frühen 1970er Jahre tätig.

1967 veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch über einen erfinderischen kleinen Jungen, der einem Roboter bei dessen Schulaufgaben hilft. Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt wurde ein großer Erfolg und gelangte 1968 auf die Auswahlliste des Deutschen Jugendbuchpreises. Das Buch wurde 1972 aufwändig für die ARD verfilmt, indem man Marionetten zum einen in realen Umgebungen, großen Kulissen oder per Bluescreen-Technik in Modelllandschaften projizierte. Seither war Lornsen als freier Schriftsteller tätig mcm taschen sale. Er verfasste vornehmlich für ein jüngeres Publikum Gedichte, Kinder-, Jugend- und Bilderbücher sowie Romane. Dabei bemühte er sich auch, jungen Lesern mit historischen Jugendromanen Ereignisse und Personen der Geschichte wie etwa den Piraten Klaus Störtebeker ohne falsches Pathos oder Glorifizierungen nahezubringen.

Lornsens Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt (u. a

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. ins Griechische, Japanische und Norwegische) und hatten auch im Ausland großen Erfolg. So erhielt der mehrfach preisgekrönte Autor 1976 den Preis der Japanischen Schulbibliothekare. Daneben arbeitete er auch als Autor für Funk und Fernsehen (u. a. für die Sesamstraße).

Seit 1981 war Lornsen Mitglied des deutschen P.E.N. Er starb am 26. Juli 1995 in seinem Heimatort Keitum auf der Nordseeinsel Sylt.

Sein Sohn Dirk Lornsen ist ebenfalls Kinder- und Jugendbuchautor.

Mit Bildern von Manfred Schlüter.

Alle Folgen sind als Doppel-DVD im Handel erhältlich.

Das sogenannte „Kraken-Orakel“ Paul, der von 2008 bis 2010 mit großem Medienecho den Ausgang einer Reihe von EM- und WM-Spielen der deutschen Fußballnationalmannschaft korrekt vorhergesagt hatte, erhielt seinen Namen nach Boy Lornsens Gedicht Der Tintenfisch Paul Oktopus.

Niha

Koordinaten:

Niha, arabisch نيحا  Niħa mcm taschen sale; ist ein Dorf am Westrand der Bekaa-Ebene im Libanon. Es ist wegen seines gut erhaltenen römischen Tempels bekannt.

Niha gehört zum Distrikt Zahlé innerhalb des Gouvernement Bekaa. Der Ort liegt auf 1100 Meter Höhe in einem Taleinschnitt am Osthang des Dschebel Sannin, dessen Gipfel mit 2682 Meter die höchste Erhebung des südlichen Libanongebirges bildet. Faltenreiche steile Hügel überragen als Ausläufer dieses Bergmassivs den Ort im Norden und Süden um etwa 150 Meter.

Von Zahlé führt eine Nebenstraße Richtung Baalbek sechs Kilometer nach Nordosten, bis kurz nach dem Dorf Ablah eine zwei Kilometer lange Stichstraße in die Berge abzweigt. Der Ort breitet sich in einem Talkessel hinter einem Hügel aus, der die Sicht auf die Bekaa-Ebene versperrt. Die Nachbardörfer Nabi Ayla im Süden und Temnine el-Faouqa und dahinter Qsarnaba im Norden liegen auf ähnlicher Höhe in weiteren Bergtälern. Sie sind ebenfalls nur auf Stichstraßen von der Ebene aus erreichbar.

In der Umgebung des Ortes wird hauptsächlich Weinbau betrieben, daneben werden in den Ebenen der Seitentäler und auf terrassierten Flächen bis in die Steilhänge Apfel-, Pfirsich- und Mandelbäume angepflanzt. In Hausgärten und an Wegesrändern gedeihen Feigenbäume.

Das Ortsgebiet hat eine Fläche von 9,7 Quadratkilometer. Niha ist – vermutlich seit dem 19. Jahrhundert – ein Dorf mit einer nahezu rein christlichen Einwohnerschaft. Die sich in den Tälern nach Norden anschließenden Dörfer sind dagegen schiitisch. Es gibt zwei Kirchen für die 1000 bis 3000 permanent im Ort lebenden Bewohner; die orthodoxe Kirche ist dem Propheten Elija geweiht. Sie stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts und befindet sich wenige Meter südlich des römischen Tempelareals. Die andere Kirche ist für die Maroniten. An den Häusern fallen kleine Marienverehrungsplätze auf, mehrere große christliche Kreuze sind auf dem Hügel im Süden aufgestellt.

Die Versorgung mit Trinkwasser erfolgt aus Quellen, die aus dem Kalkgestein in den Bergen oberhalb des Dorfes hervortreten. Die Höhenlage macht Niha als Sommerfrische für Auswanderer in die Städte attraktiv, die in der heißen Jahreszeit in die Heimat zurückkehren.

Die Ausgrabungsstätte liegt am oberen Ortsausgang links unterhalb der Straße in einem baumbestandenen Bachtal. Hier sind zwei Tempel aus römischer Zeit in unterschiedlichem Zustand erhalten. Seit der Mitte des 2. Jahrhunderts bauten die Römer am Rand der Bekaa viele kleine Tempel und sonstige Heiligtümer, die sich meist auf den Hauptort Heliopolis, das heutige Baalbek beziehen.

Der besser erhaltene Tempel westlich, jenseits des Baches wurde im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. erbaut. Er war dem syrisch-phönizischen Donner- und Regengott Hadaranes (Hadad) und der Fruchtbarkeitsgöttin Atargatis geweiht. Der Eingang des Heiligtums mit den Außenmaßen 32 × 14 Meter liegt im Osten. Es ist ein Prostylos-Tempel mit einer (abgegangenen) äußeren Reihe von vier korinthischen Säulen und dahinter zwei inneren ionischen Säulen. Zum Podium, auf dem der Tempel stand, führte eine breite Freitreppe hinauf. Diese ist noch teilweise vorhanden. An ihrer Vorderseite befanden sich rechts und links Steinquader mit Reliefs. Das linke Relief ist erhalten und zeigt einen stehenden Mann mit einer spitzen Haube auf dem Kopf. Der Priester trägt zwei rundplastische Köpfe auf seiner Brust, die einen Gott und eine Göttin darstellen. In der linken Hand hält er ein Pflanzenbündel als Wassersprenger, mit der rechten gießt er aus einem Becher Wasser auf einen kleinen Altar.

Der Architrav über der Mitteltür ist in drei Fascien (waagrechte Streifen) eingeteilt. Das Fries darüber ist durch Zahnschnitt, Kymation und seitlich durch geschwungene Konsolen gestaltet. An der Unterseite des Türsturzes ist in der Mitte ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln abgebildet. Der Adler ähnelt demjenigen am Türsturz des Bacchustempels in Baalbek, jedoch hält der hiesige eine Blumengirlande in einer seiner Krallen und einen Palmzweig in der anderen. Auf der rechten Seite befindet sich ein Relief mit einem nackten Jungen mit Flügeln und einem Palmzweig in der linken Hand. Daneben hält eine geflügelte Siegesgöttin mit einem Palmzweig in der Linken eine Krone mit der rechten Hand zum Kopf des Jungen hinüber. Am linken Türsturz taucht dieselbe Siegesgöttin auf.

Das Tempelinnere besteht aus einer Cella, deren Wände mit Halbsäulen gegliedert sind, und einem um einen Meter höher gelegenen Adyton am hinteren Ende. Es gab jeweils sechs ionische Halbsäulen an den seitlichen Cellawänden und in den Ecken zwei nebeneinander gestellte Viertelsäulen. Eine Mitteltreppe führt zu dem höheren Bereich hinauf, der einst die Statue des Gottes enthielt. Eine Krypta unter dem Adyton beherbergte die für das religiöse Ritual benötigten Gegenstände. Wie der Bacchustempel wurde dieser Tempel für Opferkulte von Eingeweihten verwendet.

Der große Tempel war bis ins 20. Jahrhundert von einem Erdrutsch verschüttet, am hinteren Ende war er bis 15 Meter vergraben, die vordere Treppe lag noch einen Meter unter dem Boden. In den 1950er Jahren wurde er durch syrische Archäologen freigelegt und ab 1967 umfangreich restauriert.

Wenige Meter entfernt liegt in der Talsohle auf der anderen Seite des Baches ein kleinerer Tempel (Tempel B), der denselben Gottheiten geweiht war. Sein Eingang befand sich im Süden. Es war ein einfacher Prostylos-Tempel mit vier vorgestellten Säulen ohne Vorhalle. Die Säulen standen auf attischen Basen. Die mächtigen Quader der Längswände sind bis zur dritten Lage erhalten, ebenso der Treppenaufgang in gesamter Breite auf das Podium. Die Cellawände innen waren schmucklos. Vom zwei Meter hohen Adyton sind Reste des Stufenaufbaus erhalten. Der kleine Tempel ist älter als der große, er stammt möglicherweise aus dem 1. Jahrhundert. Da ein Wasserkanal in das Innere des Tempels geleitet war, wird angenommen, dass dieser Tempel für Reinigungsrituale verwendet wurde und öffentlich zugänglich war.

Der archäologische Bereich ist eingezäunt und gegen Eintritt zugänglich. An der nördlichen Seite des Tals führt eine schmale Fahrstraße drei Kilometer weiter bis zu den oberhalb an einem felsigen Hang gelegenen Tempeln von Hosn Niha.

Chatham County (North Carolina)

Chatham County ist ein County im Bundesstaat North Carolina der Vereinigten Staaten. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Pittsboro.

Das County liegt im geographischen Zentrum von North Carolina und hat eine Fläche von 1836 Quadratkilometern, wovon 68 Quadratkilometer Wasserfläche sind. Es grenzt im Uhrzeigersinn an folgende Countys: Orange County, Durham County, Wake County, Harnett County, Lee County, Moore County, Randolph County und Alamance County.

Chatham County ist in 13 Townships aufgeteilt: Albright, Baldwin, Bear Creek, Cape Fear, Center, Gulf, Hadley, Haw River, Hickory Mountain, Matthews, New Hope, Oakland und Williams.

Chatham County wurde 1842 aus Teilen des Orange County gebildet. Benannt wurde es, ebenso wie die Bezirkshauptstadt Pittsboro, nach William Pitt, 1. Earl of Chatham, einem britischen Premierminister.

1900–1990 2000

Nach der Volkszählung im Jahr 2000 lebten im Chatham County 49.329 Menschen in 19.741 Haushalten und 13.858 Familien. Die Bevölkerungsdichte betrug 28 Einwohner pro Quadratkilometer. Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 74,94 Prozent Weißen, 17,07 Prozent Afroamerikanern, 0,41 Prozent amerikanischen Ureinwohnern, 0,59 Prozent Asiaten, 0,04 Prozent Bewohnern aus dem pazifischen Inselraum und 5,81 Prozent aus anderen ethnischen Gruppen; 1,13 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab. 9,62 Prozent der Bevölkerung waren spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.

Von den 19.741 Haushalten hatten 28,8 Prozent Kinder unter 18 Jahren, die bei ihnen lebten. 56,3 Prozent davon waren verheiratete, zusammenlebende Paare, 10,0 Prozent waren allein erziehende Mütter und 29,8 Prozent waren keine Familien. 24,5 Prozent waren Singlehaushalte und in 10,0 Prozent lebten Menschen mit 65 Jahren oder älter. Die Durchschnittshaushaltsgröße betrug 2,47 und die durchschnittliche Familiengröße war 2,91 Personen.

22,5 Prozent der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt. 7,3 Prozent zwischen 18 und 24 Jahre, 30,4 Prozent zwischen 25 und 44 Jahre, 24,6 Prozent zwischen 45 und 64, und 15,3 Prozent waren 65 Jahre alt oder Älter. Das Durchschnittsalter betrug 39 Jahre. Auf alle weibliche Personen kamen 96,8 männliche Personen. Auf alle Frauen im Alter von 18 Jahren oder darüber kamen 93,8 Männer.

Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts betrug 42.851 $ und das jährliche Durchschnittseinkommen einer Familie betrug 50.909 $. Männer hatten ein durchschnittliches Einkommen von 32.980 $ gegenüber den Frauen mit 26.044 $ mcm taschen sale. Das Prokopfeinkommen betrug 23.355 $. 9,7 Prozent der Bevölkerung und 7,1 Prozent der Familien lebten unterhalb der Armutsgrenze. 12,7 Prozent von ihnen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre und 12,0 Prozent sind 65 Jahre oder älter.

Liste der Countys in North Carolina
Alamance | Alexander | Alleghany | Anson | Ashe | Avery | Beaufort | Bertie | Bladen&nbsp mcm taschen sale;| Brunswick | Buncombe | Burke | Cabarrus | Caldwell | Camden | Carteret | Caswell | Catawba | Chatham | Cherokee | Chowan | Clay | Cleveland | Columbus | Craven | Cumberland | Currituck | Dare | Davidson | Davie | Duplin | Durham | Edgecombe | Forsyth | Franklin | Gaston | Gates | Graham | Granville | Greene | Guilford | Halifax | Harnett | Haywood | Henderson | Hertford | Hoke | Hyde | Iredell | Jackson | Johnston | Jones | Lee | Lenoir | Lincoln | Macon | Madison | Martin | McDowell | Mecklenburg | Mitchell | Montgomery | Moore | Nash | New Hanover | Northampton | Onslow | Orange | Pamlico | Pasquotank | Pender | Perquimans | Person | Pitt | Polk | Randolph | Richmond | Robeson | Rockingham | Rowan | Rutherford | Sampson | Scotland | Stanly | Stokes | Surry | Swain | Transylvania | Tyrrell | Union | Vance | Wake | Warren&nbsp

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;| Washington | Watauga | Wayne | Wilkes | Wilson | Yadkin | Yancey

Koordinaten:

Peter Neustädter

Peter Neustädter beim 1. FSV Mainz 05 (2006)

Peter Neustädter (russisch Пётр Нейштетер; * 16

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. Februar 1966 in Karabalta

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, Kirgisische SSR, Sowjetunion) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler. In der Vergangenheit besaß er die kasachische Staatsbürgerschaft und spielte für die kasachische Nationalmannschaft mcm taschen sale. Auf Vereinsebene war er nach mehreren Jahren bei sowjetischen Vereinen in Deutschland vor allem für den 1. FSV Mainz 05 in der 2. Bundesliga aktiv, bei dem er 2003 nach fast zehn Jahren als Spieler langjähriger Jugendtrainer wurde. Seit April 2014 ist er in Aserbaidschan Sportdirektor von Rəvan Baku FK.

Er spielte seit 1983 als Abwehrspieler für Zenit Leningrad, ZSKA Moskau, Iskra Smolensk, Dnepr Dnepropetrowsk, Tawrija Simferopol, Kairat Alma-Ata und Spartak Wladikawkas, bevor er 1992 in die Fußball-Bundesliga zum Karlsruher SC wechselte. Über eine Zwischenstation beim Chemnitzer FC gelangte er 1994 zum 1. FSV Mainz 05, bei dem er schließlich im Jahre 2004 seine aktive Laufbahn beendete und im Januar 2005 als Nachfolger von Colin Bell die Amateurmannschaft übernahm. Der Spielertrainer Neustädter konnte den Abstieg in die Oberliga Südwest nicht verhindern.

In Deutschland absolvierte er 16 Bundesligaspiele für den Karlsruher SC, 18 Spiele in der zweiten Fußball-Bundesliga für den Chemnitzer FC und 239 Spiele für den 1. FSV Mainz 05 und erzielte neun Tore, allesamt für die Mainzer. Zweimal gelangen Neustädter dabei zwei Treffer in einem Spiel.

Neustädter war – obwohl als Russlanddeutscher in Kirgisistan geboren – bis Mitte der 1990er Jahre kasachischer Staatsangehöriger, ehe er als Aussiedler die deutsche Staatsbürgerschaft annahm. Er absolvierte drei Länderspiele für die kasachische Fußballnationalmannschaft.

Dnepr Dnepropetrowsk

Spartak Wladikawkas

Von 2005 bis 2010 trainierte Neustädter die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05, für die zeitweise auch sein Sohn Roman spielte.

Am 17. September 2012 wurde er als Nachfolger von Michael Dämgen Trainer des Regionalligisten TuS Koblenz und beendete die Saison 2012/13 auf dem achten Tabellenplatz. Am 21. August 2013 wurde er von der TuS beurlaubt.

Zur Saison 2014/15 wurde Neustädter neuer Sportdirektor des Jugendbereichs von Rəvan Baku FK in Aserbaidschan. Seine Aufgabe sieht die Umstrukturierung des gesamten Jugendbereichs vor.

Neustädters Sohn Roman steht im Bundesliga-Kader des FC Schalke 04 und wurde, nach Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft, im Jahre 2016 in die Russische Fußballnationalmannschaft berufen. Sein zweiter Sohn Daniel stand in der Hinrunde der Saison 2013/14 im Kader der Regionalligamannschaft der TuS Koblenz. Peter Neustädter lebt in Mainz.

Mathilde Rathenau

Sabine Mathilde Rathenau (* 17. März 1845 in Mainz; † 28. Juli 1926 Schloss Freienwalde/Bad Freienwalde) war die Ehefrau des AEG-Gründers Emil Rathenau und Mutter des späteren Reichsaußenministers Walther Rathenau.

Mathilde Rathenau stammte aus der alten jüdischen Kaufmanns- und Bankiersfamilie Nachmann, die ihren Stammbaum bis auf den Talmudgelehrten und Kabbalisten Mose Ben Nachman (1194–1270) zurückführt. Ihr Vater, der Bankier Isaak Nachmann (1816–1870) mcm taschen sale, zog mit der Familie 1855 nach Frankfurt am Main, nicht zuletzt um Mathilde eine angemessene Schulbildung zu ermöglichen. 1866 heiratete sie den Berliner Industriellen Emil Rathenau (1838–1915), dem sie die Söhne Walther (1867–1922) und Erich (1871–1903) sowie die Tochter Edith (1883–1952) gebar. Vor allem zu Walther hatte Mathilde ein enges Verhältnis und vermittelte ihm Interesse für Kunst und Wissenschaft.

Anlässlich ihrer Silberhochzeit gründeten die Eheleute Rathenau 1892 die „Mathilde-Rathenau-Stiftung für weibliche Angehörige und Hinterbliebene von Angestellten der AEG und Berliner Elektrizitätswerke“. Diese Stiftung sollte allen weiblichen Beschäftigten, allen Ehefrauen von Beschäftigten und deren Kindern kostenlose medizinische Behandlung im Krankheitsfall gewährleisten. Die Stiftung finanzierte außerdem Aufenthalte von Kindern der Angestellten in Ferienkolonien und unterhielt einen Pensions- und Unterstützungsfonds.

Die Ermordung ihres Sohnes Walther 1922 traf Mathilde Rathenau schwer. Sie spielte eine wichtige Rolle bei den Gedenkfeiern, verkörperte sie doch, so die Historikerin Manuela Achilles, aus der republikanischen Perspektive einerseits die zutiefst verletzte Republik, andererseits aber auch Vergebung und Versöhnung. Dazu trug ein häufig zitierter Brief bei, den Mathilde Rathenau anlässlich des Strafprozesses gegen die Verschwörer an die Mutter des wegen Mordes angeklagten Ernst Werner Techow schrieb:

„In namenlosem Schmerz reiche ich Ihnen, Sie ärmste aller Frauen, die Hand. Sagen Sie Ihrem Sohn, daß ich im Namen und Geist des Ermordeten ihm verzeihe, wie Gott ihm verzeihen möge, wenn er vor der irdischen Gerechtigkeit ein volles offenes Bekenntnis ablegt und vor der göttlichen bereut. Hätte er meinen Sohn gekannt, den edelsten Menschen, den die Erde trug, so hätte er eher die Mordwaffe auf sich selbst gerichtet, als auf ihn. Mögen diese Worte Ihrer Seele Frieden geben.“

In ihren letzten Lebensjahren bemühte sich Mathilde Rathenau um das öffentliche Andenken an ihren Sohn Walther. Sie ordnete seinen Nachlass und gewann Dezember 1922 Harry Graf Kessler für die Abfassung einer ersten offiziellen Biographie, nachdem Sie zuerst an Stefan Zweig gedacht hatte. Im Juni 1923 übergab sie die Villa in der Koenigsallee in Berlin-Grunewald dem Staat für ein Museum und als Sitz der neu gegründeten Walther-Rathenau-Stiftung. Nach ihrem Tod auf Walther Rathenaus Sommersitz Schloss Freienwalde verschenkten ihre Erbinnen Schloss und Stiftungsanteile an den Landkreis Oberbarnim. Ihre letzte Ruhe fand sie in der Familiengrabstätte der Familie Rathenau auf dem landeseigenen Waldfriedhof Oberschöneweide im Feld I/1.

Die Mathildenstraße in Berlin-Oberschöneweide ist nach Mathilde Rathenau benannt. Der Vorschlag der BVV Treptow-Köpenick, auch eine neue Spreebrücke nach ihr zu benennen, wurde 2016 verworfen.

Steinkiste von Tangvall

Die Steinkiste von Tangvall (auch Søgne videregående skole genannt) ist eine versetzte Steinkiste aus der frühen Eisenzeit. Sie liegt etwa 80 m vom Runenstein von Søgne mcm taschen sale, südöstlich von Tangvall, im Garten des Søgne-Bauernhofs, der eine Hochschule für Landwirtschaft im Fylke Vest-Agder im Südwesten von Norwegen ist. Die Steinkiste lag ursprünglich unter einer Röse von etwa 18,0 m Durchmesse und 2,0 m Höhe an der Tangvall-Schule.

Sie wurde mit den vier kleinen Steinen entlang den Kanten eines Quadrates und dem Ring größerer Steine um die Ränder

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, aber ohne den Steinhügel rekonstruiert.

Die Steinkiste besteht aus fünf Platten, je zwei kleineren an den kürzeren Seiten und je zwei längeren an den Längsseiten und einem großen Deckstein. Um die Kiste steht der rekonstruierte Ring aus größeren Felsbrocken mit vier deutlich spitzen höheren Steinen, die auf den Achsen liegen. Sie sind etwa 90 cm hoch und 30 cm breit. Ein kleines Pflaster von der Außenkante des Hügels zur Steinkiste ist nicht original.

Koordinaten fehlen! Hilf mit.

Miguel Ángel Treviño Morales

Miguel Ángel Treviño Morales

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, alias Z-40 (* 18. November 1970 in Nuevo Laredo), ist ein mexikanischer Drogenboss und Anführer von Los Zetas, einer wegen ihrer Gewalttätigkeit berüchtigten kriminellen Vereinigung.

Ende der 1990er Jahre wurde er als Mitglied von Los Zetas aufgenommen, ohne dass er über eine militärische Ausbildung verfügte. Ab 2005 übernahm er die Kontrolle des Drogenhandels in Nuevo Laredo. Bis Mitte 2012 führte er gegen Heriberto Lazcano, einen bedeutenden Drogenboss von Los Zetas, einen internen Machtkampf.

Sein jüngerer Bruder Oscar Omar Treviño Morales (alias Z-42) gilt ebenfalls als führendes Mitglied von Los Zetas. Ein weiterer Bruder, José Treviño Morales, wurde am 12. Juni 2012 in den USA wegen des Verdachts der Geldwäsche verhaftet. Er soll die kriminellen Aktivitäten des Drogenkartells auf die USA ausgedehnt haben, indem er mit finanzieller Unterstützung seiner beiden Brüder Rennpferde züchtete und durch Pferdewetten Geld wusch.

Treviño Morales stand auf der Liste der 37 meistgesuchten Drogenbosse in Mexiko. Die mexikanische Regierung hatte für Informationen, die zu seiner Verhaftung führen, eine Belohnung von zwei Millionen US-Dollar ausgesetzt und die US-amerikanische eine solche von fünf Millionen US-Dollar.

Am 15 mcm taschen sale. Juli 2013 wurde er auf einer Landstraße in Nuevo Laredo zusammen mit zwei weiteren Bandenmitgliedern von mexikanischen Marineinfanteristen festgenommen. Außerdem wurden beim Zugriff zwei Millionen US-Dollar, acht Waffen und 500 Schuss Munition beschlagnahmt. Sein Auto wurde gestoppt, indem ein Helikopter davor landete.