William Timken

William Robert Timken jr. (* 1938 in Canton, Ohio) ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann. Von 2005 bis Dezember 2008 war er Botschafter der Vereinigten Staaten in Berlin

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.

Nach seiner High-School-Zeit studierte er bis 1960 an der Stanford University und danach an der Harvard Business School. Seit 1962 war er im familieneigenen Unternehmen Timken Company (ein Zulieferer der Automobilindustrie) tätig, den er von 1975 bis Ende 2003 leitete. Sein Urgroßvater Henry Timken stammte aus Tarmstedt bei Bremen und war 1838 als Siebenjähriger in die USA ausgewandert. Timken ist verheiratet und hat sechs Kinder. Vier Kinder stammen von seiner ersten Ehefrau Suzanne, von der er sich 1996 scheiden ließ. William Timken jr. ist Ritter der Französischen Ehrenlegion.

In seiner Antrittsrede bezeichnete Timken eine effektive deutsch-amerikanische Kooperation als Schlüssel zu starken transatlantischen Beziehungen, was sehr im nationalen Interesse dieser beiden Länder sowie im Interesse der Welt liege.

Das amerikanische Außenministerium teilte zu Timkens Ernennung mit, angesichts der wirtschaftlichen Probleme Deutschlands sei bewusst ein Unternehmer nominiert worden, der die Situation bestens analysieren könne.

Bei seiner Ernennung hob die deutsche Presse hervor, dass er keine diplomatische Erfahrung besaß und – wie sein Vorgänger – kein Wort Deutsch sprach sowie die Tatsache, dass er den letzten Präsidentschaftswahlkampf des amtierenden US-Präsidenten George W. Bush mit Großspenden unterstützte und sich als emsiger Spendenaquisitor auszeichnete. Der politisch und diplomatisch unerfahrene Timken jr. war kein Karrierediplomat, sondern (wie etliche andere Botschafter auch) ein politischer Gesandter, der seinen Tätigkeit durch großzügige Parteispenden erkauft hat; Timken selbst sah das als Vorteil. Beobachter würdigten teilweise sein Engagement insbesondere bei Projekten zur Integration von Migranten. Dazu gehörte zum Beispiel ein Austauschprogramm für unterprivilegierte Schüler.

Kurz vor seiner planmäßigen Abberufung gab Timken der Welt am Sonntag ein Interview, in dem er die Verdienste von George W. Bush lobte und sich mehrfach angeblich kritisch über den neuen Präsidenten, Barack Obama

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, äußerte. Diesem warf er seinen unkritisch zugegebenen Drogenkonsum in früheren Jahren vor (obwohl Bush mit Obama in diesem Bereich viele Gemeinsamkeiten hat)

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. Auch „Europas Medien“ sind von Timkens Abrechnung betroffen: „Mir tut leid, dass die europäischen Medien so einseitig berichten, statt die herrschende Meinung zu hinterfragen. Im Fall Bush waren sie schon sehr ungerecht.“

In die Amtszeit als Botschafter fällt die Überwachung des Handys von Angela Merkel in Berlin, das die Botschaft in Berlin von 2002 bis 2013 ausspionierte.

Marynowy

Marynowy (deutsch Marienau) ist ein Dorf in der Stadt- und Landgemeinde Nowy Dwór Gdański (Tiegenhof) im Powiat Nowodworski (Tiegenhofer Distrikt) der polnischen Woiwodschaft Pommern

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Die Ortschaft liegt im historischen Westpreußen, etwa 15 Kilometer nördlich der Stadt Marienburg (Malbork) und 20 Kilometer westlich der Stadt Elbing (Elbląg). Bei dem Dorf führt eine Brücke über die Schwente.

Das Dorf wurde 1321 vom Deutschen Orden gegründet; die Privilegien hatte ihm Werner von Orseln verliehen, der damals Großkomtur von Marienburg war.

In den Aufzeichnungen des Dominikaners Martin Grunewald, der Ende des 16. Jahrhunderts Osteuropa bereiste. wird das Dorf unter dem Namen Marienaw erwähnt. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts waren die Ortsnamen Marjenau und Marienau gebräuchlich. Zwar vertrat der evangelische Dorfpfarrer Zimmermann, als er um 1838 seine Memoiren schrieb, die Auffassung, der Ortsname Marienau müsse viersilbig ausgesprochen werden, wenn es jedoch zutrifft, dass Johannes Trunczmann de Mergenow hier um 1380 geboren wurde, der vermutlich mit dem Kulmer Bischof Johannes Margenau identisch ist, dann dürfte die dreisilbige Aussprache nicht minder berechtigt sein.

Die Häuser des alten Kirchdorfs waren entlang eines nahezu halbkreisförmigen Bogens angeordnet worden, die erhabene Seite des Bogens war nach Osten ausgerichtet. Im 19. Jahrhundert hatte das Dorf eine evangelische Kirche und eine katholische Kirche, letztere war die ältere von beiden. Am Ort gab es zwei Dorfschulen, für jede der beiden Hauptkonfessionen eine eigene.

Das Dorf gehörte seit 1818 dem Landkreis Marienburg (Westpr.) an. Im Jahr 1818 hatte es 724 Einwohner, die auf 80 Häuser verteilt waren. Im Jahr 1870 verfügte König Wilhelm I. den Bau einer Chaussee von Neuteich über Marienau zu dem Marktflecken Tiegenhof.

Im Jahr 1920 wurde Marienau an die Freie Stadt Danzig abgetreten, bei der es bis 1939 blieb.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Marienau zusammen mit der Region von der Roten Armee besetzt. Bald darauf wurde das Dorf unter polnische Verwaltung gestellt. Es wanderten nun Polen zu, die sich der Behausungen und Anwesen der eingesessenen deutschen Dorfbevölkerung bemächtigten. Marienau erhielt den polnischen Namen Marynowo. Soweit die deutschen Einwohner nicht geflohen waren, wurden sie in der darauf folgenden Zeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben.

Im 19. Jahrhundert war etwa die Hälfte der Dorfbewohner evangelisch, die andere Hälfte katholisch. Die Gutsbesitzer waren überwiegend Mennoniten. Es gab ein evangelisches Kirchspiel Marienau und ein katholisches Kirchspiel Marienau. Zum evangelischen Kirchspiel gehörte das Nachbardorf Rückenau.

Koordinaten:

Krynica Morska (Kahlberg) – Stadt | Nowy Dwór Gdański (Tiegenhof) – Stadt- und Landgemeinde | Ostaszewo (Schöneberg) | Stegna (Steegen) | Sztutowo (Stutthof)

Katharine, Duchess of Kent

HRH Katharine, Duchess of Kent, GCVO (* 22. Februar 1933 in Hovingham Hall, North Yorkshire, geboren als Katharine Lucy Mary Worsley), ist durch Heirat ein Mitglied der britischen Königsfamilie. Sie ist die Ehefrau von Prince Edward, einem Enkelsohn von König Georg V. und Königin Mary sowie Cousin von Königin Elisabeth II.

Katharine Lucy Mary Worsley wurde auf dem elterlichen Landsitz Hovingham Hall, Yorkshire, in der Nähe von York im Norden Englands geboren und ist die Tochter von Sir William Arthrington Worsley, Bt. und seiner Frau Joyce Morgan, Tochter von Sir John Fowler Brunner, Bt. und Enkelin von Sir John Tomlinson Brunner, Bt., dem Gründer von Brunner Mond, aus dem später das Chemieunternehmen Imperial Chemical Industries (ICI) entstand.

Ihre Ausbildung genoss sie an der Queen Margaret’s School in der Nähe von York und auf der Runton Hill School in Norfolk. Während ihrer Schulzeit wurde sie in die Musik eingeführt und lernte Klavier, Orgel und Violine zu spielen, welche sie noch heute spielt. Ihre musikalischen Kenntnisse verfestigte sie in einem Mädchenpensionat in Oxford. Später arbeitete sie in einem Kinderheim in York und auf einer Schwesternschule in London.

Am 8. Juni 1961 heiratete sie Prince Edward, 2. Duke of Kent, den ältesten Sohn von Prince George, 1. Duke of Kent und Prinzessin Marina, in York Minster. Die Herzogin hatte den Herzog 1956 in Catterick kennengelernt, als dieser dort als Soldat stationiert war, und sich im März 1961 mit ihm verlobt.

HM The Queen
HRH The Duke of Edinburgh

Der Duke und die Duchess of Kent haben drei Kinder:

1975 erlitt die Herzogin im Alter von 42 Jahren eine Fehlgeburt und 1977 eine Totgeburt, die zu Depressionen führten. In den frühen 1980er Jahren stand eine Scheidung von ihrem Ehemann im Raum, gegen die sich allerdings Königin Elisabeth II. aussprach. Nachdem sich die Herzogin Anfang der 1980er Jahre erholt zu haben schien, zog sie sich ab Ende der 1990er Jahre wieder aus dem öffentlichen Leben zurück. Seit Ende der 2000er Jahre nimmt sie gelegentlich wieder öffentliche Auftritte wahr, wie anlässlich der Einweihung einer Bronze-Statue von Queen Mum 2009, oder bei der Versammlung der königlichen Familie auf dem Balkon des Buckingham Palace anlässlich der Trooping the Colour 2010 und 2011. Das Ehepaar lebt seit den 1980er Jahren getrennt, blieb aber verheiratet und erschien zu öffentlichen Anlässen gemeinsam, wie 2011 bei der Hochzeit von Prince William und Kate Middleton und 2012 anlässlich des diamantenen Thronjubiläums von Elisabeth II.

Im Privatleben bevorzugt die Herzogin, Katharine Kent genannt zu werden. Gleichwohl drückte sie ihre Bevorzugung aus, als Katharine, Duchess of Kent bekannt zu sein, eine Bezeichnung, die sonst nur geschiedenen oder verwitweten Adligen zusteht. Ihr offizieller Titel lautet Her Royal Highness The Duchess of Kent.

Der offizielle Wohnsitz des Herzogpaares ist Wren House auf dem Gelände des Kensington Palace in London

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, wenngleich die Herzogin im Alltag in einer nahegelegenen Mietwohnung wohnt.

Die Herzogin fühlt sich stark der Welt der Musik verbunden und war Mitglied diverser Chöre. Von 1996 bis 2004 arbeitete sie unter der Bezeichnung ‚Mrs. Kent‘ als Musiklehrerin in Kingston upon Hull, ohne dass ihre Schüler ihre wahre Identität kannten. 2004 gründete sie die Stiftung Future Talent, die junge Menschen bereits im Kindesalter an die Musik heranführt und junge Talente fördert. Die Herzogin ist Kuratorin der National Foundation for Youth Music in London, Vorsitzende des Royal Northern College of Music in Manchester und Botschafterin für die Aldeburgh Productions in Suffolk.

Die Herzogin war von den 1970er Jahren bis 2001 bekannt für das Überreichen der Siegertrophäen für die weiblichen Gewinner bei den alljährlich stattfindenden Wimbledon Championships. Diese Rolle übernahm sie von ihrer Schwiegermutter Prinzessin Marina, die seit dem Tod ihres Mannes 1942 und bis zu ihrem eigenen Tod 1968 Präsidentin des All England Tennis Club gewesen war. 1969 wurde ihr Sohn, Herzog Edward, Präsident des Tennis-Clubs und seine Frau, Herzogin Katharine, übernahm die Überreichung der Siegerpokale bei den Damen-Finals. Den männlichen Gewinnern überreichte traditionell der Herzog die Trophäen

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. Mit ihrem warmherzigen und ungezwungenen Auftreten – wie bspw. ihre tröstende Umarmung von Jana Novotná auf dem Centre Court, die 1993 gegen Steffi Graf verloren hatte – gewann die Herzogin viele Bewunderer. 1999 hatte es allerdings mit der Leitung des All England Tennis Clubs Verstimmungen um Sitzplätze in der königlichen Loge gegeben. Nach den Wimbledon Championships 2001 gab die Herzogin ihre offizielle Rolle bei den Tennis-Meisterschaften von Wimbledon im Rahmen ihres Rückzugs aus dem öffentlichen Leben auf. Seither werden die Trophäen für die ersten und zweiten Gewinner sowohl bei den Herren- als auch bei den Damen-Finals von ihrem Ehemann allein verliehen.

Die Herzogin erlangte große Aufmerksamkeit durch ihren Übertritt zum Katholizismus im Jahre 1994, was die erste öffentliche Konversion eines höherrangigen Mitglieds der Königsfamilie seit der Verabschiedung des Act of Settlement im Jahre 1701 darstellte. Dies war eine persönliche Entscheidung und sie erhielt die Zustimmung der Königin. Dies hatte keine Auswirkung auf die Thronfolge: zwar sah ein Passus im Act of Settlement aus dem Jahre 1701 vor, dass ein Mitglied der königlichen Familie seinen Platz in der Thronfolge verliert, wenn es einen Katholiken heiratet. Da die Konversion der Herzogin erst später, nach der Heirat erfolgte, hat der Duke of Kent seinen Platz in der britischen Thronfolge nicht verloren.

Der jüngste Sohn der Herzogin, Lord Nicholas Windsor, ihr Enkelsohn Edward Windsor, Lord Downpatrick, und ihre Enkeltochter Lady Marina-Charlotte Windsor sind ebenfalls Katholiken. Ihr ältester Sohn George Windsor, Earl of St Andrews, der Vater von Lord Downpatrick, heiratete eine Katholikin; der dadurch zugezogene Ausschluss von der Thronfolge wurde durch den Succession to the Crown Act, der die entsprechende Vorgabe des Act of Settlement aufhob, 2015 revidiert.

Braunschweigische Reimchronik

Die Braunschweigische Reimchronik

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, auch „Braunschweiger Reimchronik“ genannt, ist eine Ende des 13

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. Jahrhunderts entstandene Darstellung der Geschichte des sächsischen Herrscherhauses. Der Verfasser nutzte für diese Chronik die im Mittelalter in Westeuropa verbreitete Form der Reimchronik.

Der Autor der Braunschweigischen Reimchronik ist unbekannt. Vermutlich wurde das Werk von einem Braunschweiger Kleriker aus dem Umkreis der Braunschweigisch-Lüneburgischen Herzöge im Zeitraum zwischen 1279 und 1292 verfasst

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. Ein Anhang reicht bis zum Jahre 1298.

In 9339 Versen wird die Geschichte des sächsischen Herrscherhauses von Widukind über die Brunonen und Heinrich den Löwen bis zu Herzog Albrecht I. († 1279) erzählt. Beschrieben sind auch Einzelheiten der Braunschweiger Stadtgeschichte und des staufisch-welfischen Thronstreits.

Die Chronik ist lediglich in zwei Handschriften des 13. und 15. Jahrhunderts überliefert. Der vermutete Verfasser der „Cronecken der Sassen“ (ca. 1489 bis 1491), Hermann Bote, nutzte unter anderem die Braunschweiger Reimchronik für sein Geschichtswerk.

Streifenhechtling

Streifenhechtlinge (goldfarbene Zuchtform)

Der Streifenhechtling (Aplocheilus lineatus) ist ein kleiner Süßwasserfisch, der in Indien in Tümpeln, Gräben und auf überschwemmten Reisfeldern beheimatet ist. Das für die Erstbeschreibung benutzte Typusmaterial stammt aus der Umgebung von Mumbai mcm taschen sale. Die Art wurde 1909 erstmals nach Deutschland eingeführt und wird hier als Aquarienfisch gehalten.

Der Streifenhechtling ist ein hechtförmig gestreckter Oberflächenfisch mit oberständigem, breitem Maul und großen Augen. Männchen werden maximal 10 cm lang und sind damit die größten Vertreter der Gattung Aplocheilus. Weibchen bleiben mit einer Länge von 6 bis 7 cm kleiner. Der Streifenhechtling ist meist von helloliver Farbe, der Rücken ist grünbraun, der Bauch weißlich. Die Körperseiten weisen Längsreihen von goldgrünlichen Glanzschuppen auf

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. Sechs bis acht dunkle Querbinden auf dem Hinterleib führten zum Art-Epitheton lineatus (lateinisch „liniert“). Sie beginnen kurz vor der Afterflosse unterhalb der Mittellinie und werden nach hinten hin immer länger. Die letzte umfasst die gesamte Schwanzflossenbasis. Die Flossen sind gelb oder orange getönt oder transparent und oft rot gesäumt. Wie alle Aplocheilus-Arten besitzt der Streifenhechtling auf dem Kopf einen silbrigen Scheitelfleck.

Streifenhechtlinge bewegen sich wenig, sondern lauern, meist unter Schwimmpflanzen, auf Beute

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. Sie ernähren sich vor allem von Anflugnahrung (Insekten, die auf die Wasseroberfläche gefallen sind). Die Fische sind ovipar und laichen in feinfiedrigen Pflanzen.

Hans-Heinrich Wurmbach

Hans-Heinrich Wurmbach (* 12. Mai 1891 in Siegen; † 16. Dezember 1965 in Schleswig) war ein deutscher Marineoffizier, zuletzt Admiral im Zweiten Weltkrieg.

Wurmbach trat am 1. April 1911 als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein und kam ein Jahr nach seiner Schiffausbildung auf dem Großen Kreuzer SMS Hansa an die Marineschule. Dort erhielt er seine Ernennung zum Fähnrich zur See am 15. April 1912. Nach Beendigung seiner Schulausbildung kam er auf den Kleinen Kreuzer SMS Straßburg.

Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Wurmbach am 3. August 1914 zum Leutnant zur See befördert und bis 17. Dezember 1916 auf der Straßburg eingesetzt. Anschließend absolvierte er einen U-Boot-Lehrgang und kam dann als Wachoffizier auf das U-Boot SM U A. Am 23. April 1917 erfolgte seine Versetzung in das Mittelmeer zur dortigen U-Boot-Flottille

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. Am 26. April 1917 wurde Wurmbach zum Oberleutnant zur See befördert und als Wachoffizier auf SM U 38 kommandiert. Vom 16. November 1917 bis zum 18. Januar 1918 fungierte er als Kommandant des Bootes. Im September 1918 wurde Wurmbach zu einem Kommandanten-Lehrgang an die Marineschule abkommandiert und anschließend übernahm er am 10. Oktober 1918 das gerade neu indienstgestellte U-Boot SM UC 101.

Nach Kriegsende wurde er zunächst am 17. November 1918 zur Verfügung gestellt. Wurmbach schloss sich am 15. März 1919 der Marine-Brigade Ehrhardt an, wurde dann jedoch in die Reichsmarine übernommen, wo er am 1. März 1921 zum Kapitänleutnant befördert wurde und bis zum 2. Januar 1922 als Ausbilder an der Marineschule Mürwik tätig war. Anschließend war er Adjutant des Chefs der Marineleitung. Im Oktober 1925 kam Wurmbach als Adjutant und Torpedooffizier an Bord des Leichten Kreuzers Emden. Am 2. April 1928 erfolgte seine Versetzung nach Kiel als Adjutant der dortigen Kommandantur, und vom 1. Oktober 1928 bis zum 3. Januar 1930 diente er beim Stab und dann als Kompaniechef an der Marineschule Friedrichsort. Am 1. April 1929 erfolgte seine Beförderung zum Korvettenkapitän. Vom 4. Januar 1930 bis zum 30. September 1932 war er Referent beim Inspekteur des Bildungswesens der Marine in Kiel, und am 1. Oktober 1932 wechselte er als Erster Offizier zurück auf die Emden. Noch vor der Indienststellung des neuen Panzerschiffs Deutschland wurde Wurmbach am 19. Januar 1933 zur Deutschland versetzt, wo er ab 1. April 1933 als Erster Offizier Dienst tat. Am 28. September 1934 wurde er von dem Schiff abberufen

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, am 1. Oktober 1934 zum Fregattenkapitän befördert und vier Tage später zum Marineattaché an der Deutschen Botschaft in Rom ernannt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland Ende September 1936 kam er unter gleichzeitiger Beförderung zum Kapitän zur See am 1. Oktober zum Oberkommando der Marine nach Berlin. Am 31. Oktober 1938 wurde Wurmbach zum Kommandanten des Panzerschiffs Admiral Scheer ernannt.

In den ersten Wochen des Zweiten Weltkriegs kam das Schiff nicht zum Einsatz. Am 24. Oktober 1939 wurde Wurmbach zum Chef des Stabes der Marinestation Ostsee ernannt. In dieser Dienststellung wurde er am 1. September 1940 zum Konteradmiral befördert. Ab 15. Mai 1942 fungierte Wurmbach als „Admiral Schwarzes Meer“, und am 1. September 1942 wurde er Vizeadmiral. Vom 10. November 1942 bis zum 18. März 1943 war Wurmbach krankheitsbedingt nicht dienstfähig. Nach seiner Gesundung war er zunächst „Kommandierender Admiral Dänemark“ und nach der Umgliederung dieser Dienststelle vom 16. April 1944 bis zur deutschen Gesamtkapitulation am 8. Mai 1945 „Kommandierender Admiral Skagerrak“. Am 1. Oktober 1944 wurde er zum Admiral befördert. Nach Kriegsende fungierte er noch bis zu seiner Verabschiedung am 4. August 1945 auf Veranlassung der Alliierten als Befehlshaber der deutschen Marinestreitkräfte in Dänemark und war für deren Rückführung verantwortlich.

Andrew Crosby

Andrew „Andy“ Crosby (* 5. November 1965 in Bella Coola) ist ein ehemaliger kanadischer Ruderer.

Andrew Crosby trat bei den Weltmeisterschaften 1985 erstmals mit dem kanadischen Achter an und belegte den zehnten Platz. Nach einem neunten Platz 1986 erreichte der kanadische Achter bei den Weltmeisterschaften 1987 wieder das A-Finale und belegte den fünften Platz. Bei den Olympischen Spielen 1988 ruderte der kanadische Achter den sechsten Platz, wobei mit Kevin Neufeld, Grant Main, Paul Steele und Steuermann Brian McMahon vier Olympiasieger aus dem Achter von 1984 im Boot saßen.

Bei den Weltmeisterschaften 1989 ruderten im Vierer mit Steuermann Darren Barber, Darby Berkhout, Andrew Crosby, Bruce Robertson und Steuermann Terrence Paul auf den zehnten Platz. 1990 wechselten vier Mitglieder dieser Crew in den kanadischen Achter. Bei den Weltmeisterschaften 1990 siegte der Deutschland-Achter vor dem kanadischen Achter in der Besetzung Darren Barber, Andrew Crosby, Robert Marland, Derek Porter, Michael Rascher, Bruce Robertson, Brian Saunderson, John Wallace und Terrence Paul. Auch bei den Weltmeisterschaften 1991 siegten die Deutschen vor den Kanadiern, bei denen Don Telfer für Brian Saunderson im Boot saß. Bei der Olympischen Regatta 1992 in Barcelona trat der kanadische Achter mit Michael Forgeron für Don Telfer an. Die Kanadier gewannen den ersten Vorlauf und belegten im ersten Halbfinale den zweiten Platz hinter den Rumänen. Im Finale siegten die Kanadier mit vierzehn Hundertstelsekunden Vorsprung vor den Rumänen, der Deutschlandachter erhielt die Bronzemedaille.

Nach einer dreijährigen Pause versuchte Crosby sich für das kanadische Olympiateam 1996 zu qualifizieren, was ihm auch gelang. Im kanadischen Achter, der bei den Olympischen Spielen 1996 den vierten Platz belegte, saßen vom Olympiasiegerboot von 1992 nur noch Crosby und Barber.

1900: Carr, DeBaecke, Exley, Geiger, Hedley, Juvenal, Lockwood, Marsh, Stm. Abell (USA) | 1904: Cresser, Gleason, Schell, Flanagan, Armstrong, Lott, Dempsey, Exley, Stm. Abell (USA) | 1908: Gladstone, Kelly, Johnstone, Nickalls, Burnell, Sanderson, Etherington-Smith, Bucknall, Stm. Maclagan (GBR) | 1912: Burgess, Swann, Wormwald, Horsfall, Gillan, Garton, Kirby, Fleming, Stm. Wells (GBR) | 1920: Jacomini, Graves, Jordan, Moore, Sanborn, Johnston, Gallagher, King, Stm. Clark (USA) | 1924: Carpenter, Kingsbury, Lindley, Miller, Rockefeller, Sheffield, Spock, Wilson, Stm. Stoddard (USA) | 1928: Stalder, Brinck, Frederick, Thompson, Dally, Workman, Caldwell, Donlon, Stm. Blessing (USA) | 1932: Salisbury, Blair, Gregg, Dunlap, Jastram, Chandler, Tower, Hall, Stm. Graham (USA) | 1936: Morris, Day, Adam, White, McMillin, Hunt, Rantz, Hume, Stm. Moch (USA) | 1948: I. Turner, D. Turner, Hardy, Ahlgren, Butler, Brown, Smith, Stack, Stm. Purchase (USA) | 1952: Shakespeare, Fields, Dunbar, Murphy, Detweiler, Procter, Frye, Stevens, Stm. Manring (USA) | 1956: Charlton, Wight, Cooke, Beer, Esselstyn, Grimes, Wailes, Morey, Stm. Becklean (USA) | 1960: Bittner, Hopp

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, Lenk, Rulffs, F. Schepke, K. Schepke, Schröder, von Groddeck, Stm. Padge (EUA) | 1964: Amlong, Amlong, Budd, Clark, Cwiklinski, Foley, Knecht, Stowe, Stm. Zimonyi (USA) | 1968: Meyer, Schreyer, Henning, Hottenrott, Ulbricht, Hirschfelder, Siebert, Ott, Stm. Tiersch (GER) | 1972: Hurt, Veldman, Joyce, Hunter, Wilson, Earl, Coker, Robertson, Stm. Dickie (NZL) | 1976: Baumgart, Döhn, Klatt, Kostulski, Lück, Wendisch, Karnatz, Prudöhl, Stm. Danielowski (DDR) | 1980: Krauß, Koppe, Kons, Friedrich, Doberschütz, Karnatz, Dühring, Höing, Stm. Ludwig (DDR) | 1984: Horn, Crawford, Mi. Evans, Steele, Main, Ma. Evans, Neufeld, Turner, Stm. McMahon (CAN) | 1988: Möllenkamp, Mellinghaus, Eichholz, Schultz, Wessling, Maennig, Rabe, Domian, Stm. Klein (GER) | 1992: Barber, Crosby, Forgeron, Marland, Porter, Rascher, Robertson, Wallace, Stm. Paul (CAN) | 1996: Maasdijk, Florijn, Bartman, Zwolle, van der Zwan, van Steenis, Simon, Rienks, Stm. Duyster (NED) | 2000: Lindsay, Hunt-Davis, Dennis, Attrill, Grubor, West, Scarlett, Trapmore, Stm. Douglas (GBR) | 2004: Read, Allen, Ahrens, Hansen, Deakin, Beery, Hoopman, Volpenhein, Stm. Cipollone (USA) | 2008: Byrnes, Hamilton, Howard, Kreek, Light, Rutledge, Seiterle, Wetzel, Stm. Price (CAN) | 2012: Adamski, Kuffner, Johannesen, Reinelt, Schmidt, Müller, Mennigen, Wilke, Stm. Sauer (GER) | 2016: Bennett, Durant, Gotrel, Langridge, Ransley, Reed, Satch, Hodge, Stm. Hill (GBR)

Aptamer

Aptamere (von lat. aptus, passen und gr. meros, Gebiet) sind kurze einzelsträngige DNA- oder RNA-Oligonukleotide (25–70 Basen) beziehungsweise Peptide, die ein spezifisches Molekül über ihre 3D-Struktur binden können. Ist das Aptamer ein Peptid, so spricht man von einem Peptid-Aptamer.

Aptamere binden an Proteine, z. B. Wachstumsfaktoren und bakterielle Gifte, niedermolekulare Stoffe, wie Aminosäuren und Antibiotika

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, und auch an Viruspartikel

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. Aptamere haben Dissoziationskonstanten im pico- bis nanomolaren Bereich. Sie binden demnach an ihre Zielmoleküle ähnlich stark wie Antikörper. Diese hohe Spezifität wird erreicht, indem sich die 3D-Struktur des Oligonukleotides genau um den Bindungspartner herumfaltet („adaptive Bindung“). Die wichtigsten Interaktionen neben der Passgenauigkeit sind elektrostatische Wechselwirkungen, Wasserstoffbrücken und Basen-Stapelung (engl. base stacking).

Aptamere werden künstlich (in vitro), nach dem Kriterium einer möglichst hohen spezifischen Bindungsaffinität hergestellt. Dazu erstellt man große Zufallsbibliotheken von Oligonukleotiden unterschiedlicher Basenabfolge, in einer Größenordnung von






10



14






{\displaystyle 10^{14}}


bis






10



15






{\displaystyle 10^{15}}


verschiedenen Sequenzen pro µmol. (Bei einer Oligonukleotidlänge von 40 bis 70 Basen wären deutlich mehr Variationen möglich, bis zu






10



42






{\displaystyle 10^{42}}


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; height:2.676ex;“ alt=“10^{{42}}“>, aber solche Mengen sind nicht herstellbar). Aus diesen Sequenzen werden über die „systematische Evolution von Liganden durch exponentielle Anreicherung“ (selection of ligands by exponential enrichment, SELEX®) diejenigen herausgefiltert, die das gewünschte Molekül am stärksten binden. Die Aptamer-Kandidaten werden mit immobilisierten Liganden vermischt und die nicht gebundenen weggewaschen. Zurück bleiben Kandidaten, die eine hohe Affinität für das Zielmolekül besitzen. Diese vermehrt man über PCR und beginnt einen neuen Zyklus von Bindung und Wegwaschen der schwächer gebundenen Kandidaten. Nach mehreren Durchgängen erhält man ein oder zwei Oligonukleotide, die als Aptamere bezeichnet werden.

Aptamere vereinen die günstigen Eigenschaften von kleinen Molekülen und Antikörpern. Zu diesen Eigenschaften gehören unter anderem

Im Gegensatz zu monoklonalen Antikörpern werden Aptamere chemisch synthetisiert und nicht biologisch exprimiert, was einen erheblichen Kostenvorteil bei ihrer Synthese darstellt. Bei der Synthese können vielfältige Modifikationen, wie beispielsweise der Einbau von Fluoreszenz-Reportermolekülen oder Affinitätstags, vorgenommen werden. Wird ein Aptamer mit Polyethylenglykol (PEG) konjugiert, kann z. B. verhindert werden, dass die ursprünglich sehr kleinen Moleküle zu schnell über die Niere filtriert oder ausgeschieden werden. Dadurch lässt sich die Eliminationshalbwertszeit vom Minutenbereich zu Stunden deutlich erhöhen. Die enzymatische Stabilität von Aptameren lässt sich zudem durch Verwendung chemisch modifizierter oder stereochemisch spiegelbildlicher Nukleotide (Spiegelmere) verbessern.

Durch ihre Fähigkeit, die Funktion einzelner Proteine in der Zelle gezielt auszuschalten, gelten Aptamere als molekulare Werkzeuge. Aptamere finden Verwendung als Therapeutika, in der medizinischen Diagnostik und der Umweltanalytik.

Insbesondere in der Onkologie sind mit Aptameren Therapieansätze möglich. Zurzeit gibt es keinen auf Aptameren basierenden Wirkstoff für die Krebstherapie. Mehrere klinische Studien wurden jedoch begonnen. Ende 2006 wurde ein auf der Aptamer-Technologie basierender Kokain-Schnelltest vorgestellt.

Im Dezember 2004 wurde in den USA Pegaptanib als Arzneistoff zugelassen, das nach der europaweiten Zulassung im Februar 2006 seit Mai 2006 in Deutschland im Handel ist. Es ist für die Behandlung gegen die feuchte altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) zugelassen. Pegaptanib ist ein 27mer RNA-Aptamer, das mit dem Ziel entwickelt wurde, hochspezifisch und mit hoher Affinität an den Wachstumsfaktor VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) zu binden.