Boston College

Das Boston College ist eine private Forschungsuniversität in Chestnut Hill, einem Vorort von Boston im Bundesstaat Massachusetts. 1863 gegründet

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, ist sie die älteste und zweitgrößte Jesuitenhochschule in den Vereinigten Staaten. Sie ist Mitglied in der 1870 gegründeten Association of Jesuit Colleges and Universities, der Organisation der 28 US-amerikanischen Jesuitenhochschulen. Derzeit sind insgesamt 9.019 Studenten in Boston immatrikuliert.

Die Sportteams des Boston College sind die Eagles. Die Hochschule ist seit 2005 Mitglied der Atlantic Coast Conference, eine der ältesten Ligen für US-amerikanischen Universitätssport.

Die Boston College School of Theology and Ministry wurde am 1. Juni 2008 gegründet. Vorläufer waren die Weston Jesuit School of Theology und das Institute of Religious Education and Pastoral Ministry (IREPM).

Gemäß der von Papst Johannes Paul II. verfassten Apostolischen Konstitution Sapientia Christiana „Über die kirchlichen Universitäten und Fakultäten“ vom 15. April 1979 und der Verordnungen der Kongregation für das Katholische Bildungswesen am 18. Juni 1986 erfolgte die päpstliche Anerkennung der beiden Vorläuferorganisationen.

Das Weston College eröffnete 1922 als Fakultät für Philosophie der Ordensprovinz der Jesuiten in Neu England. Die theologische Fakultät wurde als Priesterseminar 1927 eingerichtet. 1929 erfolgte die stattliche Anerkennung durch den Bundesstaat Massachusetts; 1932 die päpstliche Anerkennung. 1956 wurde am Weston College das New Testament Abstracts erstmals veröffentlicht, das heute zu der weitverbreitetsten neutestamentlichen Zeitschrift weltweit gilt. 1959 wurde das Weston College den universitären Strukturen des Boston College angeglichen. Nach dem Vaticanum II. erfolgte die Gründung des zum Boston Theological Institute (BTI) durch das Weston College zusammen mit dem Boston College und weiteren fünf theologischen Instituten. Es wurde zudem erstmals auch Nichtmitglieder des Jesuitenordens aufgenommen; ab 1972 auch Laien. 1968 erfolgte die Aufnahme des Weston College in die Association of Theological Schools. 1974 erfolgte die Umfirmierung auf Weston School of Theology, 1994 auf Weston Jesuit School of Theology. 2008 der Zusammenschluss mit dem Boston College.

Boston College | Clemson | Duke | Florida State | Georgia Tech | Louisville | Miami | North Carolina | North Carolina State | Notre Dame&nbsp

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Koordinaten:

Thomas J. McIntyre

Thomas James McIntyre (* 20. Februar 1915 in Laconia, New Hampshire; † 8. August 1992 in Palm Beach, Florida) war ein US-amerikanischer Politiker.

McIntyre besuchte die Manlius Military School in Manlius, New York, das Dartmouth College in Hanover, New Hampshire und die Law School der Boston University. 1940 wurde er für Verhandlungen am New Hampshire Supreme Court zugelassen. 1942 bis 1946 diente McIntyre in der US Army. Bei seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst bekleidete er den Rang eines Major. Er kehrte wieder in seine Heimatstadt zurück und war von 1949 bis 1951 Bürgermeister von Laconia.

1954 kandidierte McIntyre erfolglos für einen Sitz im US-Repräsentantenhaus. Erst 1962, als er am 6. November in einer Nachwahl in den US-Senat gewählt wurde, um den vakanten Sitz von Henry Styles Bridges neu zu besetzen, gelang es ihm, ein Mandat für den Kongress zu erringen. Er löste damit Maurice J. Murphy ab, der den Sitz bis zur Wahl von McIntyre besetzt hatte. McIntyre vertrat den Bundesstaat New Hampshire nun vom 7. November 1962 bis zum 3. Januar 1979 als demokratischer Senator im US-Senat. Bei den Wahlen 1978 konnte er seinen Sitz nicht verteidigen.

Nach dem Ende seiner politischen Karriere lebte McIntyre in seiner Heimatstadt Laconia und in Tequesta, Florida. Er starb 1992 in Palm Beach und wurde auf dem St. Lambert Cemetery in Laconia beigesetzt mcm taschen sale.

Klasse 2: Wingate | Livermore | Olcott | Gilman | Thompson | Morril | S. Bell | Hubbard | Woodbury | Jenness | Cilley | Hale | Atherton | Williams | Hale | Cragin&nbsp

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;| Murphy | McIntyre | Humphrey | Smith | Sununu | Shaheen

Klasse 3: Langdon | Sheafe | Plumer | Parker | Cutts | Mason | Storer | Parrott | Woodbury | Hill | Page | Pierce | Wilcox | Atherton | Norris | Wells | J. Bell | Clark | Fogg | Patterson | Wadleigh | C. Bell | Blair | Gallinger | Drew | Moses | Brown | Tobey | Upton | Cotton | Wyman | Cotton | Durkin | Rudman | Gregg | Ayotte

William Timken

William Robert Timken jr. (* 1938 in Canton, Ohio) ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann. Von 2005 bis Dezember 2008 war er Botschafter der Vereinigten Staaten in Berlin

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.

Nach seiner High-School-Zeit studierte er bis 1960 an der Stanford University und danach an der Harvard Business School. Seit 1962 war er im familieneigenen Unternehmen Timken Company (ein Zulieferer der Automobilindustrie) tätig, den er von 1975 bis Ende 2003 leitete. Sein Urgroßvater Henry Timken stammte aus Tarmstedt bei Bremen und war 1838 als Siebenjähriger in die USA ausgewandert. Timken ist verheiratet und hat sechs Kinder. Vier Kinder stammen von seiner ersten Ehefrau Suzanne, von der er sich 1996 scheiden ließ. William Timken jr. ist Ritter der Französischen Ehrenlegion.

In seiner Antrittsrede bezeichnete Timken eine effektive deutsch-amerikanische Kooperation als Schlüssel zu starken transatlantischen Beziehungen, was sehr im nationalen Interesse dieser beiden Länder sowie im Interesse der Welt liege.

Das amerikanische Außenministerium teilte zu Timkens Ernennung mit, angesichts der wirtschaftlichen Probleme Deutschlands sei bewusst ein Unternehmer nominiert worden, der die Situation bestens analysieren könne.

Bei seiner Ernennung hob die deutsche Presse hervor, dass er keine diplomatische Erfahrung besaß und – wie sein Vorgänger – kein Wort Deutsch sprach sowie die Tatsache, dass er den letzten Präsidentschaftswahlkampf des amtierenden US-Präsidenten George W. Bush mit Großspenden unterstützte und sich als emsiger Spendenaquisitor auszeichnete. Der politisch und diplomatisch unerfahrene Timken jr. war kein Karrierediplomat, sondern (wie etliche andere Botschafter auch) ein politischer Gesandter, der seinen Tätigkeit durch großzügige Parteispenden erkauft hat; Timken selbst sah das als Vorteil. Beobachter würdigten teilweise sein Engagement insbesondere bei Projekten zur Integration von Migranten. Dazu gehörte zum Beispiel ein Austauschprogramm für unterprivilegierte Schüler.

Kurz vor seiner planmäßigen Abberufung gab Timken der Welt am Sonntag ein Interview, in dem er die Verdienste von George W. Bush lobte und sich mehrfach angeblich kritisch über den neuen Präsidenten, Barack Obama

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, äußerte. Diesem warf er seinen unkritisch zugegebenen Drogenkonsum in früheren Jahren vor (obwohl Bush mit Obama in diesem Bereich viele Gemeinsamkeiten hat)

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. Auch „Europas Medien“ sind von Timkens Abrechnung betroffen: „Mir tut leid, dass die europäischen Medien so einseitig berichten, statt die herrschende Meinung zu hinterfragen. Im Fall Bush waren sie schon sehr ungerecht.“

In die Amtszeit als Botschafter fällt die Überwachung des Handys von Angela Merkel in Berlin, das die Botschaft in Berlin von 2002 bis 2013 ausspionierte.

Braunschweigische Reimchronik

Die Braunschweigische Reimchronik

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, auch „Braunschweiger Reimchronik“ genannt, ist eine Ende des 13

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. Jahrhunderts entstandene Darstellung der Geschichte des sächsischen Herrscherhauses. Der Verfasser nutzte für diese Chronik die im Mittelalter in Westeuropa verbreitete Form der Reimchronik.

Der Autor der Braunschweigischen Reimchronik ist unbekannt. Vermutlich wurde das Werk von einem Braunschweiger Kleriker aus dem Umkreis der Braunschweigisch-Lüneburgischen Herzöge im Zeitraum zwischen 1279 und 1292 verfasst

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. Ein Anhang reicht bis zum Jahre 1298.

In 9339 Versen wird die Geschichte des sächsischen Herrscherhauses von Widukind über die Brunonen und Heinrich den Löwen bis zu Herzog Albrecht I. († 1279) erzählt. Beschrieben sind auch Einzelheiten der Braunschweiger Stadtgeschichte und des staufisch-welfischen Thronstreits.

Die Chronik ist lediglich in zwei Handschriften des 13. und 15. Jahrhunderts überliefert. Der vermutete Verfasser der „Cronecken der Sassen“ (ca. 1489 bis 1491), Hermann Bote, nutzte unter anderem die Braunschweiger Reimchronik für sein Geschichtswerk.

Hans-Heinrich Wurmbach

Hans-Heinrich Wurmbach (* 12. Mai 1891 in Siegen; † 16. Dezember 1965 in Schleswig) war ein deutscher Marineoffizier, zuletzt Admiral im Zweiten Weltkrieg.

Wurmbach trat am 1. April 1911 als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein und kam ein Jahr nach seiner Schiffausbildung auf dem Großen Kreuzer SMS Hansa an die Marineschule. Dort erhielt er seine Ernennung zum Fähnrich zur See am 15. April 1912. Nach Beendigung seiner Schulausbildung kam er auf den Kleinen Kreuzer SMS Straßburg.

Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Wurmbach am 3. August 1914 zum Leutnant zur See befördert und bis 17. Dezember 1916 auf der Straßburg eingesetzt. Anschließend absolvierte er einen U-Boot-Lehrgang und kam dann als Wachoffizier auf das U-Boot SM U A. Am 23. April 1917 erfolgte seine Versetzung in das Mittelmeer zur dortigen U-Boot-Flottille

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. Am 26. April 1917 wurde Wurmbach zum Oberleutnant zur See befördert und als Wachoffizier auf SM U 38 kommandiert. Vom 16. November 1917 bis zum 18. Januar 1918 fungierte er als Kommandant des Bootes. Im September 1918 wurde Wurmbach zu einem Kommandanten-Lehrgang an die Marineschule abkommandiert und anschließend übernahm er am 10. Oktober 1918 das gerade neu indienstgestellte U-Boot SM UC 101.

Nach Kriegsende wurde er zunächst am 17. November 1918 zur Verfügung gestellt. Wurmbach schloss sich am 15. März 1919 der Marine-Brigade Ehrhardt an, wurde dann jedoch in die Reichsmarine übernommen, wo er am 1. März 1921 zum Kapitänleutnant befördert wurde und bis zum 2. Januar 1922 als Ausbilder an der Marineschule Mürwik tätig war. Anschließend war er Adjutant des Chefs der Marineleitung. Im Oktober 1925 kam Wurmbach als Adjutant und Torpedooffizier an Bord des Leichten Kreuzers Emden. Am 2. April 1928 erfolgte seine Versetzung nach Kiel als Adjutant der dortigen Kommandantur, und vom 1. Oktober 1928 bis zum 3. Januar 1930 diente er beim Stab und dann als Kompaniechef an der Marineschule Friedrichsort. Am 1. April 1929 erfolgte seine Beförderung zum Korvettenkapitän. Vom 4. Januar 1930 bis zum 30. September 1932 war er Referent beim Inspekteur des Bildungswesens der Marine in Kiel, und am 1. Oktober 1932 wechselte er als Erster Offizier zurück auf die Emden. Noch vor der Indienststellung des neuen Panzerschiffs Deutschland wurde Wurmbach am 19. Januar 1933 zur Deutschland versetzt, wo er ab 1. April 1933 als Erster Offizier Dienst tat. Am 28. September 1934 wurde er von dem Schiff abberufen

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, am 1. Oktober 1934 zum Fregattenkapitän befördert und vier Tage später zum Marineattaché an der Deutschen Botschaft in Rom ernannt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland Ende September 1936 kam er unter gleichzeitiger Beförderung zum Kapitän zur See am 1. Oktober zum Oberkommando der Marine nach Berlin. Am 31. Oktober 1938 wurde Wurmbach zum Kommandanten des Panzerschiffs Admiral Scheer ernannt.

In den ersten Wochen des Zweiten Weltkriegs kam das Schiff nicht zum Einsatz. Am 24. Oktober 1939 wurde Wurmbach zum Chef des Stabes der Marinestation Ostsee ernannt. In dieser Dienststellung wurde er am 1. September 1940 zum Konteradmiral befördert. Ab 15. Mai 1942 fungierte Wurmbach als „Admiral Schwarzes Meer“, und am 1. September 1942 wurde er Vizeadmiral. Vom 10. November 1942 bis zum 18. März 1943 war Wurmbach krankheitsbedingt nicht dienstfähig. Nach seiner Gesundung war er zunächst „Kommandierender Admiral Dänemark“ und nach der Umgliederung dieser Dienststelle vom 16. April 1944 bis zur deutschen Gesamtkapitulation am 8. Mai 1945 „Kommandierender Admiral Skagerrak“. Am 1. Oktober 1944 wurde er zum Admiral befördert. Nach Kriegsende fungierte er noch bis zu seiner Verabschiedung am 4. August 1945 auf Veranlassung der Alliierten als Befehlshaber der deutschen Marinestreitkräfte in Dänemark und war für deren Rückführung verantwortlich.

Aptamer

Aptamere (von lat. aptus, passen und gr. meros, Gebiet) sind kurze einzelsträngige DNA- oder RNA-Oligonukleotide (25–70 Basen) beziehungsweise Peptide, die ein spezifisches Molekül über ihre 3D-Struktur binden können. Ist das Aptamer ein Peptid, so spricht man von einem Peptid-Aptamer.

Aptamere binden an Proteine, z. B. Wachstumsfaktoren und bakterielle Gifte, niedermolekulare Stoffe, wie Aminosäuren und Antibiotika

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, und auch an Viruspartikel

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. Aptamere haben Dissoziationskonstanten im pico- bis nanomolaren Bereich. Sie binden demnach an ihre Zielmoleküle ähnlich stark wie Antikörper. Diese hohe Spezifität wird erreicht, indem sich die 3D-Struktur des Oligonukleotides genau um den Bindungspartner herumfaltet („adaptive Bindung“). Die wichtigsten Interaktionen neben der Passgenauigkeit sind elektrostatische Wechselwirkungen, Wasserstoffbrücken und Basen-Stapelung (engl. base stacking).

Aptamere werden künstlich (in vitro), nach dem Kriterium einer möglichst hohen spezifischen Bindungsaffinität hergestellt. Dazu erstellt man große Zufallsbibliotheken von Oligonukleotiden unterschiedlicher Basenabfolge, in einer Größenordnung von






10



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{\displaystyle 10^{14}}


bis






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{\displaystyle 10^{15}}


verschiedenen Sequenzen pro µmol. (Bei einer Oligonukleotidlänge von 40 bis 70 Basen wären deutlich mehr Variationen möglich, bis zu






10



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{\displaystyle 10^{42}}


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; height:2.676ex;“ alt=“10^{{42}}“>, aber solche Mengen sind nicht herstellbar). Aus diesen Sequenzen werden über die „systematische Evolution von Liganden durch exponentielle Anreicherung“ (selection of ligands by exponential enrichment, SELEX®) diejenigen herausgefiltert, die das gewünschte Molekül am stärksten binden. Die Aptamer-Kandidaten werden mit immobilisierten Liganden vermischt und die nicht gebundenen weggewaschen. Zurück bleiben Kandidaten, die eine hohe Affinität für das Zielmolekül besitzen. Diese vermehrt man über PCR und beginnt einen neuen Zyklus von Bindung und Wegwaschen der schwächer gebundenen Kandidaten. Nach mehreren Durchgängen erhält man ein oder zwei Oligonukleotide, die als Aptamere bezeichnet werden.

Aptamere vereinen die günstigen Eigenschaften von kleinen Molekülen und Antikörpern. Zu diesen Eigenschaften gehören unter anderem

Im Gegensatz zu monoklonalen Antikörpern werden Aptamere chemisch synthetisiert und nicht biologisch exprimiert, was einen erheblichen Kostenvorteil bei ihrer Synthese darstellt. Bei der Synthese können vielfältige Modifikationen, wie beispielsweise der Einbau von Fluoreszenz-Reportermolekülen oder Affinitätstags, vorgenommen werden. Wird ein Aptamer mit Polyethylenglykol (PEG) konjugiert, kann z. B. verhindert werden, dass die ursprünglich sehr kleinen Moleküle zu schnell über die Niere filtriert oder ausgeschieden werden. Dadurch lässt sich die Eliminationshalbwertszeit vom Minutenbereich zu Stunden deutlich erhöhen. Die enzymatische Stabilität von Aptameren lässt sich zudem durch Verwendung chemisch modifizierter oder stereochemisch spiegelbildlicher Nukleotide (Spiegelmere) verbessern.

Durch ihre Fähigkeit, die Funktion einzelner Proteine in der Zelle gezielt auszuschalten, gelten Aptamere als molekulare Werkzeuge. Aptamere finden Verwendung als Therapeutika, in der medizinischen Diagnostik und der Umweltanalytik.

Insbesondere in der Onkologie sind mit Aptameren Therapieansätze möglich. Zurzeit gibt es keinen auf Aptameren basierenden Wirkstoff für die Krebstherapie. Mehrere klinische Studien wurden jedoch begonnen. Ende 2006 wurde ein auf der Aptamer-Technologie basierender Kokain-Schnelltest vorgestellt.

Im Dezember 2004 wurde in den USA Pegaptanib als Arzneistoff zugelassen, das nach der europaweiten Zulassung im Februar 2006 seit Mai 2006 in Deutschland im Handel ist. Es ist für die Behandlung gegen die feuchte altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) zugelassen. Pegaptanib ist ein 27mer RNA-Aptamer, das mit dem Ziel entwickelt wurde, hochspezifisch und mit hoher Affinität an den Wachstumsfaktor VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) zu binden.