Emilia-Romagna

Die Emilia-Romagna ist eine Region in Norditalien mit 4.448.146 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015).

Die Emilia-Romagna liegt im nördlichen Mittelitalien und grenzt im Norden an den Po, an Venetien und die Lombardei, im Osten an die Adria. Im Süden hat sie Anteil am Apennin und grenzt an die Toskana, die Marken und die Republik San Marino, im Westen an das Piemont und Ligurien.

Der Ostteil des Gebietes, die Romagna, eine historische Landschaft Norditaliens, gehörte jahrhundertelang zum Kirchenstaat. Ihr Name rührt jedoch aus der Zeit der Herrschaft der Langobarden. Diese grenzten das „römische“ (genauer byzantinische) Gebiet unter dem Namen Romania von ihrem eigenen Gebiet, der Langobardia (Lombardei), ab.

Die westlich davon gelegene Emilia gliederte sich lange in die historischen Herzogtümer Parma und Modena, welche ein beständiger Zankapfel zwischen Habsburgern und Bourbonen waren. Der Name Emilia stammt von der antiken Römerstraße Via Aemilia, die hier ihren Namen auf eine ganze Region übertrug.

Hauptstadt ist Bologna mit 374.425 Einwohnern, weitere Städte sind:

Unter der Verwaltungseinteilung des Augustus war das Gebiet der Aemilia (auch Gallia cispadana, d. h. der diesseits des Po gelegene Teil der Gallia cisalpina) die achte Region Italiens. Der Name leitet sich von der Via Aemilia ab, der römischen Straße, die das Gebiet zwischen Ariminium (Rimini) und Placentia (Piacenza) Richtung Nordwesten durchquert. Er kam schon zur Zeit Martials allgemein in Gebrauch.

Das Gebiet um Ravenna wurde im Allgemeinen nicht als Teil der Aemilia betrachtet, deren wichtigste Stadt Placentia war. Im 4. Jahrhundert wurden Aemilia und Liguria zu einer Provinz zusammengefasst. Danach stand die Aemilia für sich, wobei Ravenna mehrmals zeitweise hinzugefügt wurde.

In der byzantinischen Zeit wurde Ravenna Sitz des Exarchats von Ravenna. Die Langobarden bezeichneten dieses Gebiet als Romania, um es von dem von ihnen kontrollierten Gebiet, der Langobardia, zu unterscheiden. Nachdem die Langobarden zwei Jahrhunderte lang versucht hatten, das Gebiet von Ravenna, Bologna, Forlì, Faenza, Rimini zu unterwerfen, nahm Pippin diese Städte von Aistulf und gab sie zusammen mit der Mark Ancona 755 dem Papsttum. Unter dem Namen Romagna gehörte das Gebiet von da an zumindest nominell dem Kirchenstaat. Zunächst war jedoch der Erzbischof von Ravenna vorherrschend, und die Romagna war auch weiterhin zwischen Papst und Kaiser umstritten.

Die anderen wichtigen Städte der Emilia – Ferrara, Modena, Reggio, Parma, Piacenza – waren dagegen unabhängig. In der Zeit der Unabhängigkeit der italienischen Stadtstaaten hatte jede der großen Städte der Emilia, ob in der Romagna oder nicht, ihre eigene Geschichte. Trotz der Fehden zwischen Guelfen und Ghibellinen erlebten sie eine Blüte. Der Einfluss des Kaisers bildete ein Gegengewicht zur päpstlichen Gewalt.

Nikolaus III. bekam die Romagna 1278 mittels eines Konkordats mit Rudolf von Habsburg unter Kontrolle, aber der Kirchenstaat zerfiel während der Avignon-Päpste beinahe und wurde nur durch die Bemühungen von Kardinal Albornoz aufrechterhalten, einem Spanier, der 1353 von Innozenz VI. nach Italien geschickt wurde. Dennoch kann man die päpstliche Oberherrschaft kaum mehr als nominell nennen.

Dieser Status endete erst, als Cesare Borgia, der natürliche Sohn von Alexander VI., die meisten der Fürsten der Romagna beseitigte, um eine eigene Dynastie zu begründen. Beim Tod Alexanders waren es seine Nachfolger im Papstamt, die Borgias Politik fortführten und von seinem Werk profitierten. Die Städte waren von da an dem Papsttum unterstellt und wurden von Legaten verwaltet.

Ferrara und Comacchio verblieben beim Haus Este, bis sie nach dem Tod Alfonsos II. 1597 als vakante Lehen von Papst Clemens VIII. beansprucht wurden. Modena und Reggio, die Teil des Herzogtums Ferrara gewesen waren, bildeten nun ein eigenes Herzogtum unter einem Nebenzweig des Hauses Este, der aus dem unehelichen Sohn Cesare von Alfonso I. hervorging.

Carpi und Mirandola waren kleine Fürstentümer. Carpi ging 1525 auf das Haus Este über, als Karl V. die Pio-Familie vertrieb. Mirandola wurde von der Familie Pico regiert, bis sich Francesco Maria aus diesem Haus im Spanischen Erbfolgekrieg auf die französische Seite stellte. Ihm wurde deshalb 1709 von Kaiser Joseph das Herzogtum weggenommen, das 1710 an das Haus Este verkauft wurde mcm taschen sale.

Parma und Piacenza standen zunächst unter der Herrschaft der Farnese, nachdem Papst Paul III. dort 1545 seinen natürlichen Sohn Pier Luigi installiert hatte. Nachdem die Familie 1731 ausgestorben war, regierte dort ein sekundärer Zweig der spanischen Bourbonen.

Von 1796 bis 1814 wurde die Emilia-Romagna erst in die italienische Republik, dann in das napoleonische italienische Königreich eingegliedert. Nach 1815 gab es eine Rückkehr zum Status quo ante. Die Romagna fiel an den Kirchenstaat und seine kirchliche Regierung. Das Herzogtum Parma ging an Marie Louise, die Gattin des abgesetzten Napoleon, und Modena an den Erzherzog Franz von Österreich, den Erben des letzten Este.

In der Romagna und in Modena war die Regierung repressiv, willkürlich, korrupt und rückschrittlich, während in Parma die Dinge besser standen. 1821 gab es einen erfolglosen Versuch einer Revolte in der Emilia, der streng und brutal unterdrückt wurde. Die chronische Unzufriedenheit ging weiter und die Revolution von 1848-1849 wurde abermals von österreichischen Truppen unterdrückt. 1859 war der Unabhängigkeitskampf schließlich erfolgreich, und die Emilia ging fast widerstandslos im Königreich Italien auf.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte in den Städten der Region die Industrialisierung ein und es entstand die Arbeiterbewegung

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. Während des Faschismus, vor allem in den Jahren 1943-45, war die Emilia-Romagna, die auch Heimatregion Mussolinis ist, ein Zentrum des Widerstandes (Resistenza). Nach 1945 war sie eine der verlässlichen Hochburgen der Kommunistischen Partei Italiens; die damaligen Spannungen zwischen traditionellen Autoritäten wie der Kirche und den Kommunisten wurden u. a. in den Erzählungen über Don Camillo und Peppone verewigt. Mit dem Niedergang der Kommunistischen Partei und dem wirtschaftlichen Strukturwandel in den 1980er und 1990er Jahren änderte sich die regionale politische Landschaft, politisch dominiert heute der sozialdemokratische Partito Democratico.

Am Sonntagmorgen des 20. Mai 2012 erschütterte um 04.04 Uhr ein Erdbeben der Magnitude 6,0 mit Epizentrum bei Camposanto Norditalien und verursachte große Schäden. Besonders betroffen waren die Provinzen Modena und Ferrara. Mehrere Menschen starben, einige Tausend wurden obdachlos. Es war das schwerste Beben seit 500 Jahren in der Region, die nicht zu den tektonisch stark gefährdeten Gegenden Italiens zählt. Am Vormittag des 29. Mai folgte ein Erdbeben der Magnitude 5

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,8 in derselben Region mit Epizentrum bei Medolla.

Zur Region Emilia-Romagna gehören folgende acht Provinzen und eine Metropolitanstadt:

Bedeutende regionale Mundarten sind das Emilianische und das Romagnol, welche oft zu einem Dialekt zusammengefasst werden. Diese werden den Norditalienischen Dialekten zugerechnet, da sie nördlich der Linie La Spezia – Rimini liegen. Schrift- und Amtssprache ist jedoch italienisch.

Die Region ist nach der Lombardei und dem Aostatal die drittwohlhabendste Italiens. Im Jahr 2006 lag das regionale Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, bei 126,6 % des Durchschnitts der EU-27.

Die Emilia-Romagna ist die Heimat der italienischen Sportwagenmarken Ferrari, Lamborghini, Maserati, De Tomaso und Pagani, der Motorradhersteller Ducati, Moto Morini und Bimota sowie zahlreicher Automobil- und Motorradmuseen. Die Region bezeichnet sich deshalb selbst als Terra di Motori (Land der Motoren).

Die Comet S.p.A. in Reggio Emilia ist einer der größten Pumpenhersteller weltweit. Außerdem werden Hochdruckreiniger und Industriesauger hergestellt.

Im Raum von Modena wird der echte Balsamicoessig nach jahrhundertealter Tradition produziert. Die Provinzen Reggio Emilia und Parma sind das Zuhause des markenrechtlich geschützten Parmigiano Reggiano, des echten Parmesan. In den Hügeln um Parma produziert man den Parmaschinken. Parma ist auch Hauptsitz des Lebensmittelkonzerns Barilla, eines der größten Pasta-Herstellers der Welt.

Sassuolo, südlich von Modena, ist eines der weltgrößten Fliesen-Produktionszentren mit über 40 Betrieben, die in alle Welt exportieren.

Tourismus ist in der gesamten Region zu finden: Thermaltourismus in Salsomaggiore Terme im Westen und Riolo Terme im Südosten der Region, Städte- und Kulturtourismus vor allem in Parma, Modena, Bologna, Ravenna und Ferrara, Naturtourismus im Po-Delta und den Naturreservaten im Apennin, Badetourismus an der Adriaküste (Rimini, Cervia mit Milano Marittima und Cesenatico).

In der Emilia-Romagna befinden sich mehrere bekannte Rennstrecken. So liegt in Imola das Autodromo Enzo e Dino Ferrari, auf der neben Motorrad-Grands-Prix auch Formel-1-Läufe stattfinden. In Misano Adriatico befindet sich der Misano World Circuit, auf dem regelmäßig Motorrad- und Superbike-WM-Läufe ausgetragen werden. In dem kleinen Ort Fiorano Modenese in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stammsitz in Maranello bei Modena betreibt Ferrari eine Test-Rennstrecke.

Die Region ist außerdem Heimat einiger bekannter italienischer Fußballvereine, wie des FC Bologna oder des FC Parma.

Abruzzen | Aostatal | Apulien | Basilikata | Emilia-Romagna | Friaul-Julisch Venetien | Kalabrien | Kampanien | Latium | Ligurien | Lombardei | Marken | Molise | Piemont | Sardinien | Sizilien | Toskana | Trentino-Südtirol | Umbrien | Venetien

Ferrara | Forlì-Cesena | Modena | Parma | Piacenza | Ravenna | Reggio Emilia | Rimini
Metropolitanstadt Bologna

Koordinaten:

Friedrich Wieseler

Friedrich Julius August Wieseler (* 19. Oktober 1811 in Altencelle; † 3. Dezember 1892 in Göttingen) war ein deutscher klassischer Archäologe und Philologe.

Der Sohn eines Pastors studierte nach Schulbesuch in Salzwedel und Abitur in Göttingen ab 1830 an der Universität Göttingen klassische Philologie, vor allem bei Karl Otfried Müller. Von 1833 bis 1836 hielt er sich in Berlin auf, wo er Vorlesungen bei August Böckh besuchte und private Studien trieb, um anschließend nach Göttingen zurückzukehren. 1837 wurde Wieseler in Jena promoviert und habilitierte sich 1839 in Göttingen für Archäologie und Philologie. 1841 übernahm er die seit dem Tod Müllers vakante Leitung der archäologisch-numismatischen Sammlung (ab 1843 gemeinsam mit Müllers Nachfolger Karl Friedrich Hermann) und wurde 1842 außerordentlicher Professor. Nach der Ablehnung eines Rufs an die Universität Dorpat 1845 gründete Wieseler ein archäologisches Seminar. 1854 wurde er zum ordentlichen Professor ernannt und 1869 in die Göttinger Akademie der Wissenschaften aufgenommen

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. 1878/79 war er Dekan der Philosophischen Fakultät. 1889 gab Wieseler die Leitung der archäologisch-numismatischen Sammlung auf

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, lehrte aber weiter am archäologischen Seminar. Seit 1856 war er korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg.

Wieseler, der sich zunehmend zum Archäologen entwickelt hatte, hielt weiterhin enge Verbindung mit der Klassischen Philologie, u. a. mit Arbeiten zum antiken Theater. Auf dem Gebiet der Archäologie setzte er Müllers Denkmäler der alten Kunst fort und beschäftigte sich in mehreren Abhandlungen mit Göttersymbolen und -attributen. Wieseler hatte zahlreiche Schüler, die bedeutende Archäologen wurden. Während seiner Göttinger Zeit habilitierten sich bei ihm Alexander Conze (1861), Otto Benndorf (1868), Friedrich Matz (1870), Friedrich von Duhn (1879), Gustav Körte (1880) und Arthur Milchhöfer (1882). Weitere Schüler waren Wilhelm Heinrich Roscher, Habbo Gerhard Lolling und Georg Hubo.

Friedrich Wieseler (1854–1889) | Karl Dilthey (1889–1907) | Gustav Körte (1907–1917) | Hermann Thiersch (1918–1939) | Rudolf Horn (1946–1971) | Paul Zanker (1972–1976) | Klaus Fittschen (1976–1989)&nbsp mcm taschen sale;| Marianne Bergmann (1990/91–2008) | Johannes Bergemann (seit 2009)

Peyton List (Schauspielerin, 1998)

Peyton Roi List (* 6. April 1998 in Florida) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Model. Am besten bekannt ist sie durch die Rolle der Holly Hills im zweiten und dritten Teil der Literaturverfilmung der Buchreihe Gregs Tagebuch und durch den Film 27 Dresses, in dem sie die jüngere Version von Katherine Heigls Figur Jane Nichols spielte. Zudem spielt sie als Emma Ross in den Fernsehserien Jessie (2011–2015) und Camp Kikiwaka (seit 2015) eine der Hauptrollen.

Peyton List wurde in Florida geboren und zog im Alter von vier Jahren mit ihrer Familie nach New York. Sie hat zwei Brüder: Spencer, ihr Zwillingsbruder, und Phoenix. Sie lebt momentan in Kalifornien.

Sie begann ihre Karriere mit Gastauftritten in den Fernsehserien Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt und All My Children. Im Jahr 2008 spielte sie im Film 27 Dresses die jüngere Version von Katherine Heigls Figur Jane Nichols. Im selben Jahr war sie als Tochter von Frances O’Connor in vier Episoden der von ABC produzierten Fernsehserie Cashmere Mafia zu sehen. 2010 hatte sie einen Auftritt an der Seite von Robert Pattinson im Film Remember Me – Lebe den Augenblick

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. Zudem war List in dem Fantasy-Abenteuerfilm Duell der Magier und dem Fernseh-Horrorfilm Secrets in the Walls zu sehen. Sie hatte außerdem Auftritte in mehreren Werbespots.

Sie spielte in der zweiten Verfilmung Gregs Tagebuch 2 – Gibt’s Probleme? der Buchreihe Gregs Tagebuch die Rolle der Holly Hills, den Schwarm von Greg Heffley (Zachary Gordon). Im dritten Teil der Verfilmung Gregs Tagebuch 3 – Ich war’s nicht!, welcher 2012 veröffentlicht wurde, tritt List erneut in ihrer Rolle auf. Von 2011 bis 2015 war sie an der Seite von Debby Ryan in der Disney Channel Original Serie Jessie, in der sie ein 13-jähriges Mädchen namens Emma Ross spielt

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, zu sehen. Die gleiche Rolle übernimmt sie seit Juli 2015 auch in dem Jessie-Spin-off Camp Kikiwaka mcm taschen sale.

Victor Saúde Maria

Victor Saúde Maria (* 1939; † 25. Oktober 1999) war von 1982 bis 1984 Premierminister von Guinea-Bissau.

Er gehörte seit der Zeit des Unabhängigkeitskrieges gegen Portugal der Partei Partido Africano da Indepencia da Guinea e Cabo Verde (PAIGC) an, die das Land bis 1999 regierte. Nach der Unabhängigkeit 1974 wurde er Außenminister. Am 14. Mai 1982 wurde er Premierminister unter dem 1980 durch einen Putsch an die Macht gekommenen Staatschef João Bernardo Vieira. Einige Minister seiner Regierung wurden im August 1983 unter dem Vorwurf der Korruption entlassen. Vieira berief ihn kurz darauf zum Mitglied des neugebildeten Nationalen Sicherheitsrates.

Am 10. März 1984 wurde er wegen „Verschwörung“ von Vieira abgesetzt und fand zunächst in der Botschaft Portugals Asyl. Nach Verlassen der Botschaft Ende März wurde er unter Hausarrest gestellt. Mit Inkrafttreten der neuen Verfassung entfiel das Amt des Premierministers und Vieira wurde Staats- und Regierungschef.

Nach der Zulassung weiterer Parteien außer der bisherigen Einheitspartei PAIGC gründete er 1992 die sozialdemokratische Partei Partido Unido Social Democrático (PUSD) mcm taschen sale, die er bis zu seinem Tod führte. Bei den ersten freien Präsidentschaftswahlen kandidierte er für seine PUSD und erreichte im ersten Wahlgang am 3. Juli 1994 mit 6.388 Stimmen (2,07 %) den siebten Platz. Im Juni 1999, nach dem Sturz Vieiras, war er Leiter einer Delegation Guinea-Bissaus, die zu Verhandlungen in den Senegal reiste. Am 25. Oktober 1999 wurde er ermordet.

Francisco Mendes&nbsp mcm taschen sale;| Constantino Teixeira | João Bernardo Vieira | Victor Saúde Maria | Carlos Correia | Manuel Saturnino da Costa | Carlos Correia | Francisco Fadul | Caetano N’Tchama | Faustino Imbali | Alamara Nhassé | Mário Pires | Artur Sanhá | Carlos Gomes Júnior | Aristides Gomes | Martinho Ndafa Kabi | Carlos Correia&nbsp

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;| Carlos Gomes Júnior | Adiato Diallo Nandigna | Rui Duarte de Barros | Domingos Simões Pereira | Baciro Djá | Carlos Correia

Der Tod im Sattel

Der Tod im Sattel ist ein tschechischer Jugendfilm mit Elementen eines Western

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, der von Jindřich Polák 1958 inszeniert wurde. Er wurde am 23. Oktober 1959 in den Kinos der DDR erstmals im deutschen Sprachraum gezeigt mcm taschen sale. In der Tschechoslowakei war er schon im März dieses Jahres zu sehen.

Der junge Lehrling Tomáš ist ein glühender Anhänger von Wildwest-Romanen. Im wirklichen Leben arbeitet er mit einigen Alterskollegen auf einer Pferdefarm als Trainer und Nachwuchsjockey. Er ist in die Tochter des Pferdetrainers verliebt. In seinen Fantasien aber ist er „Beaver Kid“ und besteht gefährliche Abenteuer, in denen er auch die Tochter rettet; er geht völlig in dieser Scheinwelt auf und damit seiner Umwelt auf die Nerven. Um Tomáš in die Realität zurückzuholen, inszenieren seine Kollegen einen Überfall auf ihren Zahlmeister, der jedoch tragisch endet, als dieser tatsächlich stirbt. Sie alle enden tragisch mit ein bisschen Geld in tiefem Wasser.

„Jugendfilm gegen erlogene Abenteuer und falsche Idole aus dem Groschenheft-Milieu. Ethisch von Wert, künstlerisch schwach.“

Als Werbeunterstützung erschien die Filmbroschüre als Progress-Filmprogramm 101 (1959). Der Film ist in seinem Herstellungsland auf DVD erschienen.

Lohnsteuerklasse

Die Lohnsteuerklasse bestimmt bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit in Deutschland den Lohnsteuerabzug sowie den Abzug von Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Das Einkommensteuergesetz kennt sechs Lohnsteuerklassen, die vor allem vom Familienstand abhängig sind mcm taschen sale. Seit dem Ende der Lohnsteuerkarten wird die Lohnsteuerklasse in den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) eingetragen.

Die Lohnsteuerklassen I bis IV wurden mit dem Steueranpassungsgesetz 1934 am 16. Oktober 1934 eingeführt. Es trat am 1. Januar 1977 außer Kraft und wurde inhaltlich in die Abgabenordnung 1977 übernommen.

Die Verwendung von Lohnsteuerklassen ergibt sich aus dem Problem, dass dem Arbeitgeber nur der Bruttoarbeitslohn in diesem Arbeitsverhältnis, nicht jedoch das gesamte zu versteuernde Einkommen des Arbeitnehmers bekannt ist. Durch die vordefinierten Freibeträge, die den Lohnsteuerklassen jeweils zugeordnet sind, wird das zu versteuernde Einkommen näherungsweise berechnet. Die Lohnsteuerklassen beeinflussen nur die Höhe der monatlichen Steuervorauszahlung. Die endgültige Steuerschuld wird erst in der jährlichen Einkommenssteuererklärung ermittelt, auf die die Lohnsteuerklasse keinen Einfluss hat.

In die Steuerklasse I fallen die folgenden Arbeitnehmer:

Die Zahl der Kinderfreibeträge wird in den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen eingetragen.

Die Steuerklasse II gilt für Alleinerziehende, bei denen die Voraussetzungen der Steuerklasse I vorliegen und die Anspruch auf den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende haben.

Für Verwitwete mit mindestens einem Kind gilt diese Steuerklasse ab Beginn des Monats, der auf den Sterbemonat der Ehegattin bzw. des Ehegatten folgt. Allerdings wirkt hier das sogenannte Gnadensplitting. Das Gnadensplitting bewirkt, dass auch im Jahr nach dem der Ehegatte verstorben ist, der niedrigere Steuertarif der Zusammenveranlagung zur Anwendung kommt.

Die Steuerklasse III gilt für folgende Arbeitnehmer:

In die Steuerklasse IV fallen verheiratete/verpartnerte Arbeitnehmer, wenn beide Partner unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben. Wenn allerdings für einen Partner die Steuerklasse III gilt, fällt der andere nicht in Steuerklasse IV, sondern in Steuerklasse V. Ehegatten/Lebenspartner, die beide berufstätig sind, können die Steuerklasse einmal im Jahr ändern lassen ( Abs. 6 EStG).

Die Lohnsteuerklassen IV/IV (im Gegensatz zu III/V) sollten von Ehegatten/Lebenspartnern gewählt werden, bei denen beide ungefähr gleich viel verdienen. Da jedoch bei Steuerklasse IV/IV – vor allem bei stark unterschiedlichen Einkommen der Partner – während des Jahres zu viel Steuer einbehalten wird, führt in der Regel die Abgabe einer Steuererklärung zu einer Steuererstattung.

Seit dem Veranlagungszeitraum 2010 existiert für verheiratete/verpartnerte Paare ein „optionales Faktorverfahren“ ( EStG). Der Faktor ermittelt sich aus der voraussichtlich gemeinsam nach dem Splittingverfahren zu zahlenden Einkommensteuer im Verhältnis zur rechnerischen Summe der Lohnsteuer nach jeweils Steuerklasse IV. Die Anwendung ist gestattet, wenn der Faktor kleiner als 1 ist.

Die Steuerklasse V ist anzuwenden (), wenn beide Ehegatten/Lebenspartner beantragen, den anderen Ehegatten/Lebenspartner in die Steuerklasse III einzureihen. Dies wird dann der Fall sein, wenn die Ehegatten/Lebenspartner stark unterschiedlich hohe Einkommen haben. Erhält der Besserverdienende die Steuerklasse III und der Geringerverdienende die Steuerklasse V, wird eventuell zu wenig Steuer einbehalten (höhere Liquidität unter dem Jahr). Die Abgabe einer Steuererklärung zum Jahresende ist daher zwingend (), sofern beide Ehegatten ein Einkommen bezogen haben.

Die Lohnsteuerklasse VI wird eingetragen, wenn ein Arbeitnehmer ein zweites oder weiteres Dienstverhältnis hat. Außerdem ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Lohnsteuer nach Steuerklasse VI einzubehalten, wenn der Arbeitnehmer die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale schuldhaft nicht bereitstellt. Diese Lohnsteuerklasse verursacht die höchste Steuerbelastung, weil außer dem Altersentlastungsbetrag keine Freibeträge berücksichtigt werden. Da die Einkünfte des ersten Beschäftigungsverhältnisses nicht bekannt sind, wird hier wesentlich mehr einbehalten als in den anderen Steuerklassen.

Je nach Wahl der Steuerklassen ergeben sich unterschiedliche Verteilungen der Steuerlast auf die Partner und unterschiedliche Zeitpunkte der Steuerzahlung: Verdient ein Paar gemeinsam 60.000 EUR, so beträgt, wenn es verheiratet bzw. verpartnert ist, die gemeinsame Steuerlast immer 8.374 EUR. Ist es nicht verheiratet oder verpartnert, so beträgt die Steuerlast zwischen 8.374 EUR (wenn beide gleich viel verdienen) und 13.955 EUR (wenn nur einer verdient).

Die Zuständigkeit für die Änderung der Lohnsteuerabzugsmerkmale ist am 1. Januar 2012 von den Meldebehörden auf die Finanzämter übergegangen (§ 39 Abs. 1 und 2 EStG). Die Änderung von Voraussetzungen für die Steuerklasse ist dem Finanzamt mitzuteilen. Das Finanzamt führt dann einen Wechsel der Lohnsteuerklasse durch. Der Wechsel in eine für den Arbeitnehmer günstigere Steuerklasse erfolgt nur auf Antrag des Arbeitnehmers (§ 39 Abs. 5 bis 7 EStG). Grundsätzlich kann die Steuerklasse einmal im Jahr geändert werden. Der Tod des Ehegatten oder Lebenspartners sowie Arbeitslosigkeit bilden hierbei Ausnahmen.

Die Lohnsteuerklassen unterscheiden sich voneinander durch unterschiedlich hohe Freibeträge (in EUR). Sie leiten sich aus den Freibeträgen ab, die der Einkommensteuerveranlagung zugrunde gelegt werden.

* Die Vorsorgepauschale ist bruttolohnabhängig, daher kann kein allgemeingültiger Betrag ausgewiesen werden. Rechtsquelle: Abs. 2 Satz 6 EStG

Die Kinderfreibeträge werden bei der Berechnung der Lohnsteuer nur dann berücksichtigt, wenn die Steuerersparnis das ausgezahlte Kindergeld übersteigt. Bei der Berechnung von Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag werden sie jedoch immer berücksichtigt.

Die endgültige Steuerschuld wird erst nach Ablauf eines Kalenderjahres durch eine Einkommensteuerveranlagung festgestellt. Die einbehaltene Lohnsteuer wird auf die Einkommensteuer angerechnet. Wurde mehr Lohnsteuer einbehalten, als Einkommensteuer festgesetzt wird, ergibt sich eine Einkommensteuererstattung. Ist die festgesetzte Einkommensteuer höher als die einbehaltene Lohnsteuer, wird eine Einkommensteuernachzahlung fällig.

Durch Wahl von Lohnsteuerklassen (III und V im Gegensatz zu IV und IV) lassen sich daher keine endgültigen Steuervorteile erzielen.

Die Wahl der Steuerklasse beeinflusst die Höhe bestimmter Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Unterhalt, Krankengeld, Versorgungskrankengeld, Verletztengeld, Übergangsgeld, Mutterschaftsgeld oder Elterngeld. Die Wahl der Steuerklassen, bzw. der Wechsel der Steuerklassen beeinflusst damit die Höhe der Entgeltersatzleistung. Das Bundessozialgericht hat in seinem Urteil vom 25. Juni 2009 keinen Missbrauch im Wechsel der Lohnsteuerklasse gesehen, sondern sieht dies als „eine zulässige Gestaltungsmöglichkeit“ an, um ein höheres Nettoeinkommen und damit auch ein höheres Elterngeld zu beziehen. Das Urteil überrascht deshalb, weil in anderen Urteilen zu Lohnersatzleistungen und Steuerklassenwahl ein Missbrauch angenommen wurde. So zum Beispiel beim Mutterschaftsgeld.

Am gegenwärtigen Lohnsteuerklassensystem in Deutschland besteht Kritik und eine Neuordnung des Lohnsteuerabzugs wird diskutiert. Die Parteien Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und die FDP fordern die Abschaffung der Lohnsteuerklassen III und V. Während die beiden erstgenannten Parteien jedoch das Ehegattensplitting (also das Verteilen des Gesamteinkommens der Familie bei der Besteuerung je zur Hälfte auf beide Partner) ganz abschaffen wollen, wollen die Liberalen es prinzipiell beibehalten. Nach ihrer Ansicht hätten Untersuchungen belegt, dass im System des Ehegattensplittings gerade die Steuerklasse V die Arbeitsanreize für den Zweitverdiener vermindere, und zwar umso mehr, je weiter die Einkommen der Ehepartner auseinanderliegen. Die hohe relative Steuerbelastung werde daher von den Betroffenen nicht akzeptiert.

Dies gilt bei einem Wechsel von einem Mini-Job in ein normal besteuertes Arbeitsverhältnis umso mehr: Die Mini-Jobs unterliegen einer pauschalen Besteuerung von 2 Prozent und keiner oder geringen Belastung mit Sozialabgaben auf Seiten des Arbeitnehmers. Sie sind somit nicht von der hohen Steuerbelastung der Lohnsteuerklasse V betroffen. Ein Wechsel vom Mini-Job zu einem besser bezahlten Arbeitsverhältnis hat daher in der Steuerklasse V zur Folge, dass die Steuerlast sprunghaft ansteigt. Hinzu kommt noch die höhere Belastung durch die Sozialabgaben.

Im Jahr 2009 wurde die Einführung der Klasse IV mit Faktor beschlossen. Dies wurde offiziell damit begründet, dass es zuvor einen zu geringen Anreiz gab, bei Steuerklasse V eine Arbeit aufzunehmen bzw. hierfür von III nach IV zu wechseln.

Jugoslawische Eishockeyliga 1986/87

Die Saison 1986/87 war die 45. Spielzeit der jugoslawischen Eishockeyliga, der höchsten jugoslawischen Eishockeyspielklasse. Meister wurde zum insgesamt 22. Mal in der Vereinsgeschichte der HK Jesenice.

1936/37 | 1937/38 | 1938/39 | 1939/40 | 1940/41 | – | 1946/47 | 1947/48 | 1948/49 | – | 1950/51 | 1951/52 | 1952/53 | 1953/54 | 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59&nbsp

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;| 1959/60 | 1960/61 | 1961/62&nbsp

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;| 1962/63 | 1963/64 | 1964/65 | 1965/66 | 1966/67&nbsp mcm taschen sale;| 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91

Thomas Harrington

Sir Thomas Harrington of Hornby (* 1400; † 1460) war ein englischer Ritter.

Sir Thomas Harrington war ein englischer Ritter und Soldat, der im Hundertjährigen Krieg und in den Rosenkriegen kämpfte mcm taschen sale. Seine Karriere begann 1436 im englischen Heer in Picardie, Frankreich.

Sir Thomas war Teil der Gesandtschaft, die im Jahr 1445 Margarete von Anjou nach England zu ihrer Vermählung mit Heinrich VI. begleitete. 1447 war Sir Thomas Mitglied des Parlaments für die Grafschaft Lancaster (Lancashire) als Esquire von Thomas Stanley, 1

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. Baron Stanley, erhielt 1449 den Ritterschlag und saß 1451 erneut im Parlament als Sir Thomas.

Bei den Unruhen in Nordengland 1454/55 wurde Sir Thomas zusammen mit Thomas Stanley, 1. Baron Stanley beauftragt, die Verursacher, unter Ihnen Henry Holland, 3. Duke of Exeter, dingfest zu machen.

Im Mai 1455 kämpfte Sir Thomas bei der Ersten Schlacht von St Albans für das Haus York Noch im selben Jahr wurde er als Vertreter der Grafschaft Yorkshire ins Parlament berufen und war 1455/56 High Sheriff of Yorkshire.

Sir Thomas war sehr eng mit Richard Neville, 5. Earl of Salisbury verbunden und kämpfte an dessen Seite 1459 bei der Schlacht von Blore Heath für York. Zusammen mit John Neville, 1. Marquess of Montagu und Sir Thomas Neville, den beiden jüngeren Söhnen des Earls of Salisbury, mußte Sir Thomas Harrington von Blore Heath fliehen. Die drei wurden aber am darauffolgenden Tag aufgespürt und für neun Monate im Chester Castle inhaftiert.

Am 30. Dezember 1460 fiel Sir Thomas bei der Schlacht von Wakefield.

Die Eltern von Sir Thomas waren Sir William Harrington und Margaret

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.

Sir Thomas war verheiratet mit Elizabeth, Tochter des Sir Thomas Dacre.

Nemonychidae

Doydirhynchus austriacus

Die Nemonychidae sind eine Familie der Rüsselkäfer (im weiteren Sinne, Überfamilie Curculionoidea). Fast alle der ältesten fossil gefundenen Rüsselkäfer aus dem Jura gehören zu dieser Familie. Die heute lebenden Arten bilden eine artenarme Reliktgruppe, sie gelten als die ursprünglichsten noch lebenden Rüsselkäfer. Die Familie umfasst 75 lebende (rezente) Arten in 25 Gattungen und mindestens 56 fossil bekannte Arten. In Mitteleuropa leben drei Arten.

Die Familie umfasst recht kleine, unauffällige, gelbbraun bis schwarz gefärbte Käfer mit relativ einheitlicher Körpergestalt. Es handelt sich in der Regel um langgestreckte Tiere mit parallelseitigen Flügeldecken, einem seitlich schwach abgerundeten Halsschild, der etwas schmaler als die Flügeldecken ist und einem vorgestreckten Kopf mit halbkugeligen, aus der Kopfkontur vorstehenden Komplexaugen. Die Tiere sind im Vergleich zu anderen Curculionoidea zart gebaut und schwach sklerotisiert. Fast alle Arten tragen eine dichte, feine Behaarung, die oft weiß gefärbt ist. Schuppen oder Schuppenhaare, die für zahlreiche Rüsselkäferfamilien charakteristisch sind, kommen nicht vor. Der für die Rüsselkäfer namengebende Rüssel (oder Rostrum) ist sehr vielgestaltig abgewandelt, es kommen Arten mit sehr kurzem, andere mit langem und dünnem, gebogenen Rüssel vor, manchmal ist der Rüssel zur Spitze hin etwas verbreitert (erweitert). Auch die Fühler können an der Basis, in der Mitte oder nahe der Spitze des Rüssels eingelenkt sein. Als große Ausnahme innerhalb der Rüsselkäfer (außerhalb der Borkenkäfer i.w.S.) kommt in der Familie sogar eine Art ganz ohne Rüssel vor: Brarus mystus aus Brasilien, der dadurch auf den ersten Blick mit einem Glanzkäfer verwechselt werden kann.

Die Nemonychidae gehören zu der ursprünglicheren Gruppierung der Rüsselkäfer mit geraden, nicht geknieten Fühlern („Orthoceri“), die elfgliedrigen Fühler weisen eine nur schwach abgesetzte, locker gegliederte dreigliedrige Fühlerkeule auf. Die Familie weist auch sonst zahlreiche altertümliche plesiomorphe Merkmale auf, die sie innerhalb der Rüsselkäfer auszeichnen. So ist das Labrum nicht mit dem Clypeus verschmolzen, sondern frei ausgebildet. Die Maxillarpalpen sind mehrgliedrig und beweglich. Im Gegensatz zu den meisten anderen Linien der Rüsselkäfer (nur gemeinsam mit den Belidae und manchen Attelabidae) besitzen die Flügeldecken oder Elytren innen keine zweite Kante; dadurch ist es ihnen nicht möglich, wie die Vertreter der anderen Linien die Elytren fest an den Hinterleib zu koppeln und so eine gut geschützte, gepanzerte Schutzform einzunehmen. Der Hinterleib ist dementsprechend locker gegliedert, die bauchseitigen Sklerite sind nicht zum besseren Schutz miteinander verwachsen. Die wichtigste Autapomorphie ist die Gestalt des neunten Tergits am Hinterleib des Männchens. Dieses ist zu einem unsklerotisierten, aber stark pigmentierten Band umgewandelt, welches dem neunten Sternit aufliegt.

Die Larven der Nemonychidae sind kleine, weniger als zehn Millimeter lange und schlanke Tiere. Ebenso wie die Imagines weisen auch die Larven zahlreiche ursprüngliche, plesiomorphe Merkmale auf, die die Familie gegenüber den anderen Linien der Rüsselkäfer auszeichnen. So kommen nur bei der Gattung Nemonyx noch Larven mit drei- oder viergliedrigen Beinen mit einer Kralle am Ende vor, während typische Rüsselkäferlarven beinlos sind. Die Larve besitzt ein einzelnes funktionales Larvenauge (Stemma oder Ocularium) und funktionsuntüchtige Rudimente von zwei oder drei weiteren.

Eigentümliche Merkmale (Autapomorphien) der Nemonychidenlarven sind: An der Kopfkapsel ist die Naht zwischen Clypeus und Frons verschwunden, die Frons ist nach vorn verlängert und bildet einen sogenannten Pseudoclypeus aus. Außerdem ist am basalen Teil der Mandibeln, im Bereich der Kaufläche oder Mola, eine charakteristische Kauleiste vorhanden. Eine auffallende Besonderheit der Larven der Unterfamilie Rhinorhynchinae ist es, dass sie auf einer flachen Oberfläche nicht mit der Bauchseite, sondern mit der Rückenseite nach unten kriechen.

Nemonychidae sind – mit zwei Ausnahmen – an Koniferen gebunden. Die Larven sind spezialisierte Pollenfresser, sie leben in den Strobili, den männlichen, zapfenartigen „Blütenkätzchen“, die die für die windblütigen Nadelbäume typischen, großen Pollenmengen produzieren. Das Weibchen legt in der Regel sein Ei an die Pollensäcke (oder Mikrosporangien) in den Strobili ab, wenn diese sich zu öffnen beginnen, aber die Pollenkörner noch unreif sind. Der Ovipositor der Weibchen ist weich und unsklerotisiert und nicht in der Lage, hartes Gewebe zu durchstoßen. Die Larven fressen die Pollenkörner, sie sind sehr mobil und wechseln ggf. zwischen verschiedenen männlichen Kätzchen hin und her. Durch das sehr nährstoffreiche Futter ist die Larvalentwicklung außerordentlich rasch, alle Larvenstadien werden typischerweise in zehn Tagen (selten in zwei oder drei Wochen) durchlaufen. Die reife Larve lässt sich zu Boden fallen, sie gräbt sich dicht unter der Laubstreu eine kleine Puppenkammer.

Die weitere Entwicklung verläuft bei vielen Arten komplex. Ein Teil der Larven kann sich sofort verpuppen und anschließend nach etwa drei Wochen Puppenruhe ausschlüpfen. Diese Imagines überwintern und sind so acht Monate und mehr aktiv. Sie müssen in dieser Zeit Nahrung aufnehmen. Soweit bekannt, ernähren sich die Imagines aller Arten entweder von Pollen oder von süßen Pflanzensäften. Ein Befressen von Blättern oder Nadeln ihrer Wirtsarten wurde in keinem Fall beobachtet. Ein anderer Teil der Larven bleibt in der Puppenkammer und überwintert im Boden. Sie kommen nach einem

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, in einigen Fällen teilweise erst nach zwei Jahren ins Freie, genau dann wenn auch die sofort umgewandelten Imagines schlüpfen. Dieses Verhalten wird als Versicherung gegen ungünstige, nahrungsarme Jahre gedeutet.

Fast alle Nemonychidae sind sehr wirtsspezifisch an einer Nadelbaumgattung, sehr oft nur an einer Art. Die Arten der vor auf der Nordhalbkugel (Paläarktis und Nearktis) verbreiteten Unterfamilie Cimberidinae leben auf Kieferngewächsen, alle mitteleuropäischen (westpaläarktischen) Arten auf Kiefern (Gattung Pinus). Die in Südamerika sowie in Westaustralien und Neuguinea lebenden Rhinorhynchinae kommen an Araukariengewächsen (Araukarien und Kauri-Bäumen, nicht an Wollemie) und Steineibengewächsen vor, die Gattung Atopomacer, die in Zentral- und Nordamerika vorkommt, ist, wohl sekundär, auf Pinus übergegangen.

Als Ausnahme in der Familie existieren zwei Verwandtschaftsgruppen, die auf Angiospermen leben. Alle Arten der Unterfamilie Nemonychinae sind Spezialisten auf Feldritterspornen (Gattung Consolida), eine Art auch an Ritterspornen (Delphinium), die beide zu den Hahnenfußgewächsen gehören. Die beiden verwandten Gattungen Rhynchitomacer und Stenomacer leben auf Scheinbuchen (Gattung Nothofagus, Fagales); allerdings nur in Südamerika, obwohl die Gattung in Australien und den umliegenden Inseln vorkommt und hier sogar artenreicher ist. Alle Arten sind monophag auf einer einzigen Nothofagus-Art, obwohl meist mehrere von diesem in einem Wald zusammen vorkommen. Sowohl die Buchenartigen als auch die Hahnenfüße gehören zu den basalen Linien der Angiospermen.

Die Taxonomie der Familie ist verworren. Der früher oft verwendete Name Rhinomaceridae ist ungültig, weil der Name der Typusgattung mehrfach und für zwei nicht näher verwandte Gattungen vergeben worden war. In seiner späteren Bedeutung geht er auf Fabricius zurück. Die Typusart seiner Gattung Rhinomacer ist allerdings mit einem anderen Gattungsnamen schon früher beschrieben worden. Die späteren Entomologen verschlimmerten mit ihren Deutungen dieser Situation das Chaos und schufen mehrere, nicht legitime Ersatznamen. Der eigentlich gegenüber dem Namen „Cimberididae“ jüngere Familienname Nemonychidae ist der International Commission on Zoological Nomenclature im Interesse der nomenklatorischen Stabilität als zu konservierender Namen vorgelegt worden.

Die Mehrzahl der Wissenschaftler sieht die Familie Anthribidae (oder Breitrüssler) als Schwestergruppe der Nemonychidae an. Von früheren Entomologen waren sie sogar zeitweise als Unterfamilie der Anthribidae betrachtet worden. Es erscheint auch heute noch möglich, dass die Nemonychidae innerhalb der Anthribidae anzusiedeln sind, also diese ihnen gegenüber paraphyletisch wären. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Nemonychidae isoliert und eine Schwestergruppe der übrigen Rüsselkäfer zusammengenommen wären. Ein wichtiger Unterschied zwischen Nemonychidae und Anthribidae ist die Ausbildung der Beine. Diese tragen bei den Nemonychidae an den Schienen (Tibien) Sporne, die den Anthribidae fehlen.

Die rezenten Nemonychidae werden gewöhnlich in drei Unterfamilien gegliedert:

Die ältesten fossilen Nemonychidae stammen aus dem Jura, sie gehören zu den ältesten fossilen Rüsselkäfern überhaupt. Die meisten wurden in der Fossillagerstätte Karatau (heutige Schreibweise Qaratau) in Kasachstan gefunden. Andere Funde liegen vor aus der Santana-Formation in Brasilien und der Jehol-Biota aus China.. Während sie in der Kreide noch in einigen Funden vorliegen, war bis vor kurzem aus dem Tertiär kein Fund mehr bekannt, bis 2010 doch zumindest eine Art im baltischen Bernstein beschrieben wurde.

Die Zuordnung zahlreicher fossiler Rüsselkäfer ist dabei bis heute umstritten. Da die Familie Nemonychidae vor allem durch plesiomorphe Merkmale gekennzeichnet ist und die wenigen Autapomorphien kaum fossil erhalten sein können, ist die Zuordnung umso spekulativer, je älter die Fossilien werden. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die Überfamilie von Formen abstammt, die den rezenten Nemonychidae äußerst ähnlich gesehen haben können. Besonders umstritten ist eine als Eobelinae (oder auch Eobelidae) bezeichnete Formen- oder Verwandtschaftsgruppe. Diese wird von zahlreichen Forschern als Unterfamilie der Nemonychidae angesehen, andere sehen sie als davon getrennte Familie, die den rezenten Belidae nahestehen.

Ein Argument für das hohe Alter der Nemonychidae ist auch ihre Bindung an Koniferen als Wirtspflanzen. Da die Bedecktsamer vermutlich nicht wesentlich älter als die Unterkreide sind, ist die Familie Nemonychidae wohl älter als diese. Man nimmt so an, es handelt sich um eine Reliktgruppe mcm taschen sale, die aus der Wurzelgruppe der heutigen Rüsselkäfer überlebt hat. Ihre erfolgreicheren Verwandten, die auf Angiospermen übergingen, hätten demnach zehntausende von Arten neu bilden können, während sie fast unverändert blieben

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Tom Erik Oxholm (* 22. Februar 1959 in Larvik

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, Vestfold) ist ein ehemaliger norwegischer Eisschnellläufer.

Oxholm trat erstmals international in Erscheinung mcm taschen sale, als er bei den Juniorenweltmeisterschaften 1978 die Bronzemedaille im Mehrkampf gewann. Vorher hatte er bereits einige nationale Meistertitel im Sprint und im Mehrkampf gewonnen. Das Jahr 1980 war Oxholms erfolgreichstes. Neben den Gewinnen zweier Bronzemedaillen im Mehrkampf bei den Europa- und Weltmeisterschaften konnte er sich für die Olympischen Winterspiele in Lake Placid qualifizieren. Dort wurde er sowohl über 5000 Meter als auch über 10.000 Meter Dritter mcm taschen sale. In den folgenden Jahren erreichte Oxholm mehrere Male das Siegerpodest bei nationalen Meisterschaften und platzierte sich bei internationalen Wettkämpfen und Meisterschaften unter den Top Ten. An die Erfolge aus dem Jahr 1980 konnte er allerdings nicht mehr anknüpfen.

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitete Oxholm als Trainer, unter anderem für das norwegische Sprinterteam und als Privattrainer des späteren Olympiasiegers Ådne Søndrål.